“Er spricht aus, was viele denken, aber nicht zu sagen wagen. Rating präsentierte sich bei der Premiere erstaunlich sicher. Kaum ein Versprecher, sondern eine zielgenau abgefeuerte Ladung geballter Gnadenlosigkeit, das Publikum dankte es ihm mit donnerndem Applaus.” – Rheinische Post
“Polemisch, ätzend, böse fielen seine Analysen aus. Ein fulminantes satirisches Feuerwerk. Wer da nicht aufpasste, fühlt sich irgendwann geradezu erschossen von den prasselnden Pointen. Andere Kabarettisten hätten für diese rasant präsentierte Fülle gut das Doppelte an Zeit gebraucht.
Das Diffizile bei Arnulf Rating und damit sein großes Verdienst ist es, dass er es keinem leicht macht im Publikum. Außer vielleicht jenen, die die wüstesten Attacken am heftigsten umjubeln und gar nicht merken, wie sie auf den kabarettistischen Leim kriechen.” – Kieler Nachrichten
Biographie
Arnulf Rating, geboren am 10. Oktober 1951 in Mülheim an der Ruhr, wuchs in Wuppertal auf und studierte in Münster und Berlin. In Berlin gründete er 1977 zusammen mit Günter Thews Die 3 Tornados, denen er bis zur Auflösung 1990 angehörte.
1990 trat Rating zusammen mit Matthias Beltz, Achim Konejung, Heinrich Pachl und Horst Schroth im Reichspolterabend auf. Zusammen mit Pachl brachte er 1992 das Programm Wo andere beten heraus. Seit 1993 tritt Arnulf Rating mit Soloprogrammen auf.
Auch wenn er sich gelegentlich für einzelne Nummern verkleidet, ist seine Bühnenpräsenz normalerweise geprägt durch den Auftritt im Anzug mit Aktenkoffer. Dem Koffer entnimmt er während des Programms einen Stapel Zeitungen, meistens die Bild-Zeitung, und kommentiert anhand von besonders markanten Schlagzeilen das aktuelle Zeitgeschehen.
Arnulf Rating erhielt die wichtigsten deutschen Kabarettpreise und ist regelmäßig in vielen Kabarettsendungen im Deutschen Fernsehen zu sehen.
Programme
2005: Reich ins Heim
2003: Alles Prima
2001: Knapp daneben
1999: BerlinExpress
1997: Out of Bonn
1995: Sprechstunde
1993: Perlen der Heimat
Preise und Auszeichnungen
2003: Deutscher Kleinkunstpreis
1995: Deutscher Kabarettpreis (Hauptpreis)
1979: Förderpreis der Stadt Mainz zum Deutschen Kleinkunstpreis (mit “den 3 Tornados”)
(Markenzeichen: Rotes Cordhemd) liest und singt regelmäßig in Soloprogrammen und bei “Der Frühschoppen” und “Mittwochsfazit” in Berlin. Stammt ursprünglich aus Evershorst, bei Diepholz, lebt aber seit 1987 in Berlin und läßt sich vom Wedding und Kreuzberg zu wunderbaren Texten und Liedern inspirieren. “Er schreibt am liebsten Texte” sagt er von sich selbst. Einem Genre ist er kaum zuzuordnen. Man muss ihn auf der Bühne erleben… (Horst-Evers.de)
Biographie
Horst Evers studierte Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin.
Während des Studiums schrieb er seine erste Texte, die er anfangs in der von ihm mitbegründeten Zeitschrift Salbader. veröffentlichte und später selber öffentlich vortrug. Er versteht es, kleine, absurde Begebenheiten und Beobachtungen aus dem Alltag geschickt zu pointieren und zu humorvollen Anekdoten oder Liedtexten zu verarbeiten.
Horst Evers bezeichnet sich selbst als Geschichtenerzähler, eine Tätigkeit, die er zwischen Kabarett und Comedy ansiedelt.
Für seine Geschichten wurde Horst Evers vielfach ausgezeichnet. So gewann er 2000 in der Münchener Reithalle den begehrten Paulaner Kabarett Preis, 2001 den Salzburger Stier sowie den Prix Pantheon und 2002 den 2. südwestdeutschen Kleinkunstpreis, die Tuttlinger Krähe. Zusammen mit dem Mittwochsfazit bekam er 2002 den Deutschen Kabarettpreises vom Nürnberger Burgtheater verliehen.
Angeregt durch die Verwaltungsreform von 2001 hat Horst Evers zu bekannten Melodien einen Liederzyklus über die Berliner Bezirke erstellt, welche er zusammen mit Benedikt Eichhorn besingt. Die Originaltexte der verwendeten Melodien haben meist einen inhaltlichen Bezug zur Beschreibung des jeweiligen Bezirks oder stehen in krassem Gegensatz dazu. So wurde z. B. für das Lied auf Spandau, einen Bezirk am Westrand Berlins, die Melodie von Petula Clarks Downtown ausgesucht.
Preise und Auszeichnungen
2006: Kiep – Kleinkunstpreis der Stadt Haltern
2002: Tuttlinger Krähe
2001: Prix Pantheon
2001: Preisträger Salzburger Stier
2000: Paulaner Kabarett Preis – Solo
Diskographie
2006: Mehr vom Tag
2005: Mittwochsfazit – Geile Teile. Bäckereifachverkäuferinnen packen aus
“Dem sollte man beide Ohren leihen…Man spürt einen Muff, als säße man bei Nachbars im teigigen Sofa, wo die Blähungen von 100 Jahren Vorurteil, Chauvinismus und Eheelend hängengeblieben sind.” – Süddeutsche Zeitung
“Miller schreckt vor nichts zurück, trifft präzise ins Nervenzentrum und spielt sich so voran auf dem Weg zum Kabarettisten-Olymp.” – Frankfurter Rundschau
Biographie
Rolf Miller ist am 21. April 1967 in Walldürn geboren und studierte nach dem Abitur Verwaltungsrecht. Nach diversen Beschäftigungen kam 1994 der Durchbruch, durch die beiden Auszeichnungen Scharfrichterbeil und Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Ähnlich wie der schwäbische Kabarettist Uli Keuler tritt Rolf Miller stets allein und ohne Requisiten auf. Millers Vorbild ist Gerhard Polt, wobei ihn vor allem dessen Überspitzung des Kleinbürgermilieus reizt. Er betont jedoch, dass er sich hüte, Polt zu imitieren. Sein Programm lässt sich durch Zitate von Karl Kraus „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken”œ oder von Ottfried Fischer „Er weiß nicht was er sagt, aber er meint es so”œ beschreiben. Seine absurden Geschichten enden mitten im Satz, wobei Miller gleich noch einen drauflegt und die Gedankenlosigkeit weiterspinnt.
Diskographie
2003: Der Spaß ist voll (CD)
2005: Kein Grund zur Veranlassung (CD)
Preise und Auszeichnungen
1994: Scharfrichterbeil
2000: St. Ingberter Pfanne
2003: Das große Kleinkunstfestival Berlin-Preis
2004: Bayerischer Kabarettpreis in der Kategorie Senkrechtstarter
2005: Zeck-Kabarettpreis Newcomerpreis Fresh-Zeck
2006: Deutscher Kleinkunstpreis in der Kategorie Kabarett
Dr. Eckart von Hirschhausen studierte Medizin und promovierte magna cum laude. Er arbeitete als Arzt in der Neurologie, bildete sich zum Wissenschaftsjournalisten weiter und moderierte 5 Jahre eine Medizinsendung im hr-Fernsehen. Ob Trainer, Moderator, Kabarettist, seine größte Begabung: Menschliches und Medizinisches mit Humor zu verbinden. Kompetent, improvisationsstark und auf den Punkt. Intelligenter Witz mit nachhaltigen Botschaften. Hirschhausen findet im Lachen die Tiefe und bei allem Stress schenkt er uns den Blick für das Komische, denn: Lachen ist die beste Medizin. Humor beginnt da, wo der Spaß aufhört. Dr. Eckart von Hirschhausen ist heute in allen Medien regelmäßig präsent: Zu sehen in der ARD bei „W wie Wissen”œ, bei „Focus TV Gesundheit”œ, in Kabarettsendungen und Talkshows, zu hören auf WDR 2 und zu lesen im STERN „gesund leben”œ. Seine Spezialität: Moderationen und humorvolle Auftritte für spezielle Anlässe, zum Beispiel für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten 2005.
Biographie
1967: allererster Auftritt im engsten Familienkreis
1977: beginne mich für Humor und Zauberei zu interessieren, bringe erste kleine handgeschriebene Witzbücher heraus, nerve Eltern und Geschwister mit Kartentricks
1980: der Familienkreis kennt jetzt meine Witze und Tricks, finde neues Publikum bei Kindergeburtstagen, Gemeindefesten, ersten „Engagements”œ
1985: Abitur. Von Reife kann nicht die Rede sein
1985-1991: Studium der Humanmedizin: Berlin, Heidelberg, London
1992: Praktisches Jahr: Universität Bern, Johannesburg, Südafrika, FU Berlin
1994-1995: Arzt im Praktikum
1995: Promotion „Immuntherapie des septischen Schocks”œ
Verleihung 1995 in Heidelberg: „Magna cum laude”œ
Wissenschaftsjournalismus:
1997: WDR: „Quarks & Co.”œ, Tagesspiegel und FOCUS: Medizinserie
Seit 2004: ARD „W wie Wissen”œ mit „Hirschhausen wills wissen”œ
Seit 2004: STERN Gesund Leben mit eigener Kolumne
Seit 2005: Focus TV Gesundheit
Bühne:
1998-2004: „Think Theatre”œ, Konzeption und Moderation einer thematischen Bühnenshow zum Thema Gehirn und Denken
2002: Premiere „Sprechstunde”œ (medizinisches Kabarettsoloprogramm) und anschließende Theatertour
2005: Premiere „Glücksbringer”œ (Kabarettprogramm) und Tour
TV-Auftritte / Hörfunk
2002-2006: WDR Mitternachtsspitzen, WDR Stratmanns, BR Ottis Schlachthof, NDR Talkshow, Radio Bremen 3 nach 9, NDR Herman & Tietjen, SWR Menschen der Woche, mdr Riverboat, Pro Sieben Quatsch Comedy Club, RTL 7 Tage 7 Köpfe, 3-Sat Alles muss raus, RBB Berliner Kleinkunstfestival u.v.m.
2005: WDR 2 Kolumne „U-Punkt am Sonntag”œ
Training:
Seit 2000: Humortrainer.
Seminare für „Management Circle”œ:
„Führen & Präsentieren mit Humor
Vorträge f. Führungskräfte, Einzelcoaching, Key-Note-Speaker
Redner:
Seit 2004: Spezialgebiet: Humorvolle Reden zu speziellen Anlässen, z. B.
Bundespräsidialamt: Zukunftspreis 2005
40 Jahre Heinrich Heine Universität Düsseldorf
40 Jahre Stiftung Warentest
50 Jahre Konrad-Adenauer Stiftung
Telekom: best brains award 2006
Grimme Institut: Grimme Online Award 2004 und 2005
Auszeichnungen:
2002-2006: Garchinger Kleinkunstmaske
St. Ingberter Pfanne, Jury und Publikumspreis, Saarbrücken
Paulaner Solo, München
Gewinner des Berliner Kleinkunstfestivals, Jurypreis
Top 100 Speakers Excellence
Soziales Engagement:
Seit 2003: Gründungsmitglied und Vorstand Rote Nasen Deutschland e.V.
Mitglied Humor Care Deutschland
Gesellschaft zur Förderung von Humor in Therapie, Pflege, Pädagogik und Beratung
Fördermitglied von Ärzte ohne Grenzen e.V.
Denken lohnt sich:
Es sieht düster aus im Land der Dichter und Denker. Im Bundestag entscheiden
Industriekaufleute und Müllermeister über Atomausstieg und Gentechnik.
Viele Topmanager haben so wenig Ahnung von Mathe, dass sie nur schlampig
ihre eigenen Bilanzen fälschen können. Und aus Angst vor den Mullahs fordert
der kleine Mann: „Nieder mit den arabischen Zahlen!”œ
Nach seinem Erfolgsprogramm „Urknaller – Physik ist sexy!”œ behauptet der
Diplom-Physiker Vince Ebert dieses Mal: Denken lohnt sich. Eine gewagte
These. Denn für die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Schlafen, Essen
und Sex reicht ja bekanntlich das Rückenmark. Aber irgendwas muss sich die
Evolution bei unserem übergroßen Hirn doch gedacht haben? Wir haben keine
Giftdrüsen, Reißzähne oder abnehmbaren Begattungsorgane. Das einzige was
wir richtig gut können ist – Denken.
Umso erstaunlicher, warum es viele so selten tun…
In „Denken lohnt sich”œ räumt Vince Ebert auf mit populären Halbwahrheiten
und oberflächlichem Zweidrittel-Wissen. Ob Treibhauseffekt, Mondphasen oder
der Einfluss relativistischer Effekte in Fernbeziehungen – Vince Ebert gibt fundierte
Antworten, aber verschweigt auch nicht die Grenzen wissenschaftlicher
Erkenntnis: Eine Gleichung mit drei Unbekannten ist nicht lösbar, eine Begegnung
mit drei Unbekannten kann jedoch durchaus schöne Ergebnisse erzielen.
Erfahren Sie, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen Scheidungsund
Mülltrennungsraten gibt, was die Heisenbergsche Unschärferelation mit
der Großen Koalition zu tun hat und ob Hamster in einem Mikrowellenherd ein
erhöhtes Krebsrisiko besitzen.
Wissen geht jeden an. Und Denken erst recht. Denn damit haben wir immerhin
das Rad, das Penicillin und schließlich den Klingelton erfunden.
Kurz gesagt: Ohne die Errungenschaften der modernen Wissenschaft könnte
nur jeder Zweite von Ihnen dieses Programm überhaupt sehen. Weil die andere
Hälfte nicht mehr am Leben wäre! Und das wäre doch jammerschade, oder?
Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie.
Biographie
Schule, Ausbildung, Beruf
1968: Vince Ebert wird im bayerischen Odenwald geboren
1986: Abitur
1988-1994: Studium der Physik an der bayerischen Julius-Maximilians-Universität
Würzburg; Abschluss als Diplom-Physiker mit der Note 1,7;
Schwerpunkte: Experimentelle Festkörperphysik, Phasenübergänge;
Diplomarbeit: Infrarot- und Ramanspektroskopische Untersuchungen von ferro-elektrischen Betain-Mischkristallen
1995-1997: Consultant bei der Unternehmensberatung Ogilvy & MatherDataconsult Frankfurt; Schwerpunkte: quantitative Marktforschung, Statistik, Data-Mining mittels neuronaler Netzwerke (u.a. für Postbank und WWF)
1997-2001: Strategischer Planer bei der Werbeagentur Publicis Frankfurt; Schwerpunkte: qualitative Markforschung, Trendforschung
Kabarett und Moderation
1998: Erste kabarettistische Gehversuche auf verschiedenen Kleinkunstbühnen Deutschlands
1999: Preisträge Bielefelder Kabarettpreis
2001: Premiere des Soloprogramms “Die jetzt aber wirklich richtig große Show” im Neuen Theater Höchst
2002: Preisträger Kabarett Kaktus
2003: Premiere des Soloprogramms „Alles gelogen!”œ im Bockshorn Würzburg (Regie: Mathias Repiscus)
Veröffentlichung CD „Die jetzt aber wirklich richtig große Show”œ
Steimle studierte an der Theaterhochschule Leipzig und wurde 1989 Mitglied des Dresdner Kabaretts Herkuleskeule. Bis 1994 war er Mitglied des Staatsschauspiels Dresden.
Uwe Steimle ist als Kabarettist sächsischer Mundart bekannt. So schuf er mit dem Leipziger Tom Pauls die Figuren Günther Zieschong (nach realem, bzw. nominellem Vorbild) und Ilse Bähnert. Steimle und Pauls traten mit diesen Figuren im Programm „Ostalgie”œ auf, das für regionale Programme des MDR produziert wurde. Später beschlossen beide Künstler, getrennte Wege zu gehen. So entstand Steimles erstes Soloprojekt „Günther allein Zuhaus”œ, in dem er Zieschong allein auftreten ließ. Nach „Uns fracht ja keener”œ ließ Steimle in seinem Programm „Mich fracht ja Eener”œ die Figuren Zieschong und Bähnert mit neuen Texten nochmals lebendig werden.
Neben diesen Figuren wurde Steimle auch als glänzender Stimmenimitator Erich Honeckers bekannt. Steimle versuchte in den letzten Jahren, diese oft von Publikum und Presse geforderten Gesten und Sätze einzuschränken, um nicht gänzlich auf den Honecker-Imitator reduziert zu werden. Steimles „Honni”œ ist jedoch nach wie vor obligatorische Zugabe bei seinen Auftritten.
Ab 1993 trat er als Hauptkommissar Jens Hinrichs in der Fernsehserie Polizeiruf 110 auf, und wurde dort von verschiedenen Assistenten unterstützt: Zunächst Kurt Böwe als Kurt Groth, gefolgt von Jürgen Schmidt als Holm Diekmann, dann Henry Hübchen als Tobias Törner und schließlich Felix Eitner als Markus Tellheim. Dass die Besetzung der Assistentenstelle so häufig wechselte, lag nach Aussage Hübchens daran, dass „gegen Uwe Steimle schauspielerisch nur schwer anzukommen”œ sei. Anzumerken ist an dieser Stelle allerdings, dass sowohl Böwe als auch Schmidt wegen Krankheiten, die in beiden Fällen tödlich endeten, den Polizeiruf verließen.
2004 war Steimle in Edgar Reitz’ „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende”œ in der Rolle des Gunnar Brehme zu sehen.
Preise und Auszeichnungen
1999: CABINET Preis bei der Lachmesse Leipzig
2000: Mindener Stichling – Solopreis
2003: Salzburger Stier
2005: Adolf-Grimme-Preis im Wettbewerb Spezial
Bücher, CDs und DVDs
CD – “Der Zauberer von Ost”
DVD – “Günther allein zu Haus”
DVD – “Unsere Besten”
CD – “Ostalgie”
CD – “Macht euern Dreck alleene!”
CD- “Marmor, Stein & Eisen Brecht”
CD – “E.H. – Die grossen Erfolge”
CD – “Weihnachten mit Erich”
Buch – Uns fragt ja keener – Ostalgie
Buch – Mich fragt ja eener … und zwar Hans-Dieter Schütt
In der Kabarett-Mediathek von 3sat kann man sich viele Kabarettsendungen online anschauen. Dort steht folgendes:
In der Live-Satire-Show “alles muss raus” analysierte Urban Priol zusammen mit seinen Gästen die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse der letzten Wochen. Am 7. März 2007 zeigte 3sat die letzte Ausgabe der Sendung und Urban Priol verabschiedete sich von den 3sat-Zuschauern und Kollegen.
Die Video-Streams enthalten Auszüge seiner kabarettistischen Streifzüge vergangener Sendungen sowie Auftritt-Highlights seiner Kolleginnen und Kollegen aus der Kabarett- und Comedyszene, die in seiner Satire-Show zu Gast waren.
Dieser Typ ist einfach umwerfend: Blitzschnell verwandelt er sich vom senegalesischen Lederwarenverkäufer zum Randgruppen-Jugendlichen, vom Oberbayern zum Rheinländer. Bei so viel Begabung musste aus dem Berliner Streifenpolizisten Topal einfach ein Kabarettist und Comedian werden.Wegen seiner steilen Karriere auf den Kleinkunstbühnen und in den Comedy-Shows des Fernsehens ist er einstweilen vom Polizeidienst in Berlin beurlaubt. Als er im Februar in Scherzheim zum ersten Mal auftrat, schloss ihn die Hoftheater-Familie gleich in ihr Herz.
In seinem Programm „Getürkte Fälle – ein Cop packt aus”œ berichtet er uns von seinem Leben und seiner erlebnisreichen Arbeit als Polizist in den sozialen Brennpunkten Berlins mit all ihren Kuriositäten. Mit enormer körperlicher Präsenz und sprachlicher Wandlungsfähigkeit schlüpft er in zahlreiche Typen und Figuren, wie sie ihm tagtäglich vor Ort begegnen und erzählt so Geschichten, die tatsächlich das Leben schrieb.
Egal ob Murat Topal als Möchtegern-Hip-Hopper ein straßentaugliches und glaubwürdiges Gangsterimage sucht, als türkischer Gemüsehändler Üsküdar eigenwillige Geschäfte tätigt, sich als sadistischer Ausbilder oder Ur-Berliner mit passender Schnauze präsentiert: er findet treffsicher die Komik dieser Typen und bringt sein Publikum zum Lachen ohne die Figuren der Lächerlichkeit preiszugeben. Eigentlich ein Glücksfall, dieser Murat Topal, denn seine Biografie gibt ihm auch die Kompetenz, zwischen den Sprachen und Kulturen zu vermitteln. Durch seine Augen betrachtet können wir uns in einem anderen Licht sehen und dazulernen. Wenn Integration so läuft, ist sie schon fast ein Modellfall. Auch für Murat. Sein persönlicher Glücksfall heißt Amelie und ischt ein Schwabemädle aus Heilbronn!
Die von Murat präsentierte Mischung aus pointiertem Witz und liebevollem Blick auf all die absonderlichen Typen der Gattung Mensch, macht sein Programm zu etwas ganz Besonderem.
von Hoftheater Scherzheim
Biographie und Auftritte
1975: Als Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter in Berlin geboren
1981: Einschulung Theodor Storm Grundschule
1993: Abitur in Berlin – Neukölln
1993-1996: Polizeischule nebenbei Stunt- und Schauspielschule Düsseldorf
1996-2005: Polizeidienst in Berlin – Kreuzberg
2003: Comedy Seminar in Köln
2004: Erster kurzer Comedyauftritt in der Berliner „Scheinbar”œ
2004: Exklusiver Managementvertrag mit der Blue Cat Medien GmbH
2004: Erster TV-Auftritt beim Pro Sieben „Comedy Hot Shot”œ
2004-2005: diverse TV-Auftritte bei „Nightwash”œ, „RTL Freitag Nacht News”œ und im „Quatsch Comedy Club”œ
2005: Premiere des ersten abendfüllenden Programms „Getürkte Fälle”œ in der Berliner UFA-Fabrik
2005: Sechswöchiges ausverkauftes Gastspiel in der Berliner UFA-Fabrik
2005: Erster Preis „Heilbronner Lorbeeren”œ in der Sparte „Comedy”œ
2005: Wegen des großen Erfolges als Comedian vorläufige Freistellung vom Polizeidienst
2005: Zahlreiche Tourneeauftritte innerhalb Deutschlands, unter anderem in Hamburg, Köln, Stuttgart, Frankfurt, Bochum, Wuppertal, Bonn.
2006: Monatliche Veranstaltungsreihe „Murat Topal Show”œ mit wechselnden Gästen im Kookaburra Comedy Club
2006: Nominierung zum Prix Pantheon
2006: Entwicklung von einem Radioformat mit Radyo Metropol FM + Radio Fritz
2006: Verlängerung der Freistellung vom Polizeidienst
2006: Eigene Radiocomedy Spezialagent Murat Topal – Dein Freund braucht Helfer , WDR Funkhaus Europa (Verlängerung bis Januar 07 wegen großer Nachfrage)
2006: Auftritt im Rahmen der Lachmesse Leipzig
2006: Gast beim ARD „Scheibenwischer”œ Jahresrückblick und bei den WDR „Mitternachtsspitzen”œ
2007: Erfolgreicher Kurzauftritt auf der renommierten Kulturbörse Freiburg
2007: 4 tägiges Gastspiel Wühlmäuse Berlin
2007: wöchentlicher Auftritt als Herr J. bei der RBB Abendschau
2006-2007: Ganzjährig bundesweite Tour mit „Getürkte Fälle”œ( div. renommierte Bühnen von Hamburg bis München, regelmäßige Gastspiele in Berlin) Diverse Berichte/ Portraits Auftritte in der Presse, TV, Radio (z.B: ZDF Morgenmagazin, Spiegel Online, 3 Sat Foyer, NDR Talkshow, WDR Nightwash, Pro7 Quatsch Comedy Club, Deutschlandradio Kultur, NDR Talkshow, diverse TV + Film Castings, etc.
Aufgewachsen ist Ottfried Fischer auf dem Bauernhof seines Vaters Werner Fischer, einem gebürtigen Westfalen, der die Bayerin Maria Wagner geheiratet hatte und in Bayern heimisch wurde. Fischer besuchte bis zum Abitur das Maristengymnasium in Fürstenzell bei Passau. Ursprünglich sollte er nach dem Willen seines Vaters Rechtsanwalt werden. Doch nach wenigen Semestern brach er sein Rechtswissenschafts-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und gründete mit einigen Freunden 1980 das Münchner Hinterhoftheater. Dort wirkte er als Kabarettist und Schauspieler.
Biographie
1976 – 1982: Drei Programme mit dem Kabarettensemble “Machtschattengewächse” u.a. mit Günter Knoll im dafür gegründeten Hinterhoftheater.
1982 – 1987: Zwei Kabarettprogramme (“Mattscheibchenweise kommerzwärts” und “Mit Gewaltkomisch”) und das Stück “Störfall” mit Partner Jockel Tschiersch.
1983: In der Werner Schneyder-Show “Meine Gäste und ich” und Rolle im Spielfilm “Kolp”, der 1985 der bei den Filmfestspielen in Cannes in der “Semaine Internationale de la Critique Francaise” gezeigt wird.
1985: (mit J. Tschiersch) Internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
1985 – 1987: BR Fernehserie “Irgendwie und Sowieso” von F. X. Bogner.
“Der Schwammerlkönig” von Rüdiger Nüchtern.
“Zur Freiheit” von Franz Xaver Bogner und diverse andere Film- und Fernsehrollen.
1987: Spektakuläres Telefonat als Franz Josef Strauß mit dem österreichischen Bundespräsidenten Waldheim.
1988: (mit M.O.Tauchen) “Anton und das Wunderkind”, kabarettistischer Schwank.
In der “Bibliothek der Deutschen Werte” (Knaur) die satirische Würdigung “Der deutsche Bauer”.
Engagement bei den Salzburger Festspielen (Jürgen Flimm / Der Bauer als Millionär).
Auftritt bei Radio Bremen in “Extratour”.
1989: Engagement am Münchner Volkstheater (“Change” von W. Bauer / Regie: Harald Clemen).
Mitwirkung bei “Extratour”, “Jonas” und im Spielfilm “Ein Prachtexemplar” (Regie: Bruno Jonas).
Premiere des Kabarettsolos “Schwer ist leicht was”. Regie: Gabriele Rothmüller.
“tz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
Auftritte bis 1994 unter anderem in den Städten: München, Linz, Berlin, Hamburg, Ulm, Augsburg, Karlsruhe, Frankfurt, Bremen, Heilbronn, Stuttgart, Kassel, Leipzig, Kaiserslautern, Regensburg, Nürnberg, Würzburg, Regensburg, Hannover, Wien.
1990: Kinofilm “Cafe Europa” von F.X. Bogner.
Kinofilm “Go, Trabi, Go”.
Kinofilm “Das schreckliche Mädchen” (Verhoeven / Oscarnominierung als bester ausländischer Film).
“Live aus der Alten Oper” Studiogast.
“Mitternachtsspitzen” mit R. Rogler WDR.
“Jonas” Radio Bremen ARD.
“Schwer ist leicht was” Aufzeichnung des Kabarettsolos von ARD Radio Bremen.
Kabarettpreis “Die Barocke Sau vom Bodensee”.
1991: Kinofilm “Der Superstau” Manfred Stelzer.
Kinofilm “Ich schenk’ Dir die Sterne” von Jörg Graser.
Zwei mal bei “Talk im Turm” SAT1 und andere Talkshows.
“Dall-As”.
“Fünf vor Talk” Bremen, monatliche TV-Glosse.
“Zapp Zarapp” Kinderserie.
“Jonas” ARD Radio Bremen.
Eröffnung des eigenen Theaters “HAI” im Münchner Stadtteil Haidhausen mit Günter Knoll.
1992: Kabarettistische Einlagen bei der ARD-Berichterstattung der Olympiade in Albertville vom Austragungsort.
Erneute Ausstrahlung von “Schwer ist leicht was” im WDR Fernsehen.
Fernsehserie “Lilli Lottofee” ZDF v. Michael Verhoeven.
Mitwirkung bei “Spottschau” mit Dieter Hallervorden.
Kinofilm “Langer Samstag” von Hans Christian Müller.
Fastenkur im selben Hotel und zur selben Zeit wie Kanzler Kohl in Bad Hofgastein.
Veröffentlicht anschließend seine Erfahrungen im STERN auf vier Seiten unter dem Titel “Staatsaktion: Abspecken mit dem Kanzler”.
1993: Serie in SAT 1 “Ein Bayer auf Rügen” mit Wolfgang Fiereck, Buch Felix Huby.
Monatlich ständige Kolumne in der AZ: “Drucksachen.”
Mike Krüger Show.
Wegen großer Nachfrage Verlängerung der bundesweiten Auftritte mit der “Schwer ist leicht was” Ausstrahlung im BR Fernsehen.
Kabarett-Programm “Schwer ist leicht was”.
Medienjournal VOX “Canale Grande” und diverse TV Shows.
Einlage zur Eröffnung vom “Film Fest München”.
RTL Aktuell.
ZDF “Der große Preis”, “Gesundheitsmagazin”.
Unicef Gala.
1994: ARD Olympia Quiz.
Fortsetzung von “Ein Bayer auf Rügen”.
Diverse Talkshows.
Premiere des zweiten Kabarett-Solos ”œWas tun.” im Hinterhoftheater.
1995: Ausgedehnte Tournee mit Kabarettprogramm “Was tun.”
Monatliche TV-Moderation “Ottis Schlachthof” mit Talk und Künstlern im BR (läuft bis heute monatlich an jedem letzten Freitag).
1996: Auftritte in Wien, Hamburg und auf zahlreichen Festivals.
Erfolgreiche Ausstrahlung der Serie “Der Bulle von Tölz”.
Auszeichnung RTL Löwe für die beste Krimiserie.
1997: Film von und mit Nikolaus Leytner “Drei Herren”. Hauptrolle mit Karl Meerkatz und Karl Markowicz.
Start der RTL Show “Fischers” (etwa vierteljährlich).
“Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”.
1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
Ausstrahlung “Kommissar Beck”, Rolle des Gerichtsmediziners.
1999: “Was tun.” Buchveröffentlichung bei ECON.
Drehbeginn “Pfundskerl” neue Serie, Hauptrolle, je 90 Minuten.
2000: Drehbeginn des ARD Streifens “Der Bestseller”.
Dreh “Pfundskerl” für SAT 1, in der Rolle eines niederbayerischen Journalisten bei einem Boulevardblatt in Hamburg.
2001: Ausstrahlungen “Der Pfundskerl” in Sat 1.
Im April Ausstrahlung “Der Bestseller” in der ARD. Österreich-Tournee im Mai.
Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
Dreh der Folgen 31 bis 37 von der “Bulle von Tölz”.
2002 – 2004: Weitere Folgen “Der Bulle von Tölz”, sowie neue Projekte für TV und Film.
Enorme Einschaltquoten sogar in den Wiederholungen.
TV-Krimi-Reihe “Pfarrer Braun” in der ARD.
2004: 50. “Bulle von Tölz”
2004 – 2007: Weitere Folgen ”œDer Bulle von Tölz” (Sat.1).
”œPfarrer Braun” (ARD).
Weiterhin monatliche TV-Moderation ”œOttis Schlachthof” (BR) mit Talk und Künstlern.
2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner.
“Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi.
2006: Ottfried Fischer Sonderbriefmarke (55 Cent) in österreichischen Postfilialen.
Spielfilm “König Otto” (Sat.1 und ORF 1).
2007: ”œDer Bulle von Tölz” landet bei einer repräsentativen FORSA- Umfrage als beliebteste TV-Serie auf dem ersten Platz.
Preise und Auszeichnungen
1985: (mit J. Tschiersch) internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
1989: ”œtz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
1990: Kabarettpreis “Die barocke Sau vom Bodensee”
1997: “Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”
1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
2001: Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner
2005: “Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi
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