Seit 25 Jahren am Kabarett-Ball. Erst mit Matsche, Wörks und Pullrich, dann mit dem 3Gestirn und jetzt allein. Motto: man muß nicht über jeden Scheiß lachen!
Schmickler wuchs als eine Art Grenzgänger in Hitdorf am Rhein auf. Früher gehörte der Ort zu Monheim, heute zu Leverkusen. Hitdorf bildet eine Schnittstelle zwischen Düsseldorf und Köln: in Hitdorf trinkt man noch Kölsch und in Monheim wird bereits Alt bevorzugt. Seit etwa zehn Jahren lebt der Kabarettist in Köln.
In seiner Schulzeit engagierte sich Schmickler in der Schülermitverantwortung (SMV) und für die Schülerzeitung, was ihn für sein späteres soziales Engagement prägte. Nach dem Abitur 1973 - also in einer Zeit hoher Politisierung - absolvierte Schmickler seinen Zivildienst in einer Jugendeinrichtung, in der er Kontakt mit der Post-Hippie-Szene bekam. Die Erfahrungen mit der selbstverwalteten Jugendszene ließen ihn eine Sprechgruppe gründen, aus der eine Theatergruppe hervorging, die wiederum die Gründung des Trios „Matsche, Works und Hallies“ zur Folge hatte. Später benannte sich dieses Trio in „Matsche, Works und Pullrich“ um und gastierte in den nachfolgenden Jahren an verschiedenen Orten.
Als der Kabarettist Jürgen Becker 1989 beim „Dreigestirn“ ausstieg, vermittelte er Schmickler als seinen Ersatzmann.
(Foto: WilfriedSchmickler.de)
Am 28. April 2008 um 00:44 Uhr
Wilfried Schmickler ist in seiner einzigartigen Energie nur mit Georg Schramm zu vergleichen, ein Wortkünstler der seine Energie aus den Einflüssen bezieht, die ihm die Bunte Republik Deutschland selbst liefert.
Er wagt sich Aussagen in den Raum zu stellen, die, meiner Meinung nach, den Politikern schon als Warnung gelten müssten.
Sinngemäßes Beispiel: Unsere Politiker haben vielleicht doch langsam Angst, das man im Volk drauf kommen könnte, das an der “Roten Armee Fraktion” nicht alles schlecht war.
Das nenne ich Einzigartig.
Er gehört auf jeden Fall zu denen, die ich verehre.
Am 8. November 2008 um 00:49 Uhr
Hallo Herr Schmickler,
ich habe soeben mit der Familie Mitternachtsspitzen gesehen und gehört. “Aufhören”, besser und konkreter geht´s kaum. Vielen Dank für Ihren Beitrag zu den schleimig-ignoranten Spekulanten! Auffällig: Dem Publikum im Saal ist das Lachen im Halse stecken geblieben - uns auch.
Warum?
Ich habe auch zweimal einem exakt von Ihnen beschriebenen glitschigem Typen von Anlagenberater gegenübergesessen. Zum Glück habe ich auch wie Sie die Kurve gekriegt und nicht unterschrieben, sondern habe ein Gespräch mit dem Leiter der Bank verlangt. Meine Vorstellungen habe ich realisieren können.
Dieser von Ihnen beschriebene, meiner Meinung nach nur sehr beschränkt befähigte Bank-Mitarbeiter-Spekulatius, der eigens für dieses Gespräch mit seinem Firmen-BMW für dieses Gespräch vorgefahren war, bediente alle Vorurteile die ich sowieso schon hatte. (Ich habe keinen Firmenwagen)
Dieser Kotzbrocken hatte wirklich keine Schnitte bei mir.
Aber vielleicht bei seinem nächsten Termin????
Herr Schmickler, vielen Dank für Ihren knallharten Beitrag, den hoffentlich auch die Richtigen gehört haben und ´mal über ihr Tun nachdenken. - …so geistig möglich..
Ich glaube selbst, dass das nur Wunschdenken ist.
Weiterhin viel Erfolg, und auf das Ihre Texte die gemeinten Personen ereichen!
Freundliche Grüße.
Martin Englert, 48308 Senden
Am 16. März 2009 um 15:24 Uhr
Lieber Herr Schmickler
In letzter Zeit hatte ich oft das Glück, Ihre Auftritte im Fernsehen mitzubekommen.Absolute Spitzenklasse!!Das ist der Vorteil an schlechten Zeiten: das Kabarett bringt Höchstleistungen.Ihr Dauerbeschuss der Bankerkaste ist bitter notwendig.Der neueste Brocken,den wir schlucken sollen: Joe Ackermann spricht(wieder, oder immer noch!)von 25%Eigenkapitalrendite!!! Machen Sie bitte weiter so!Ich freue mich auf Ihren nächsten Auftritt.
Vielen Dank
Walter Weidmann,Hauptstr.73,CH-9113 Degersheim