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Vince Ebert

vince ebert
Denken lohnt sich:
Es sieht düster aus im Land der Dichter und Denker. Im Bundestag entscheiden
Industriekaufleute und Müllermeister über Atomausstieg und Gentechnik.
Viele Topmanager haben so wenig Ahnung von Mathe, dass sie nur schlampig
ihre eigenen Bilanzen fälschen können. Und aus Angst vor den Mullahs fordert
der kleine Mann: „Nieder mit den arabischen Zahlen!”œ
Nach seinem Erfolgsprogramm „Urknaller – Physik ist sexy!”œ behauptet der
Diplom-Physiker Vince Ebert dieses Mal: Denken lohnt sich. Eine gewagte
These. Denn für die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Schlafen, Essen
und Sex reicht ja bekanntlich das Rückenmark. Aber irgendwas muss sich die
Evolution bei unserem übergroßen Hirn doch gedacht haben? Wir haben keine
Giftdrüsen, Reißzähne oder abnehmbaren Begattungsorgane. Das einzige was
wir richtig gut können ist – Denken.
Umso erstaunlicher, warum es viele so selten tun…
In „Denken lohnt sich”œ räumt Vince Ebert auf mit populären Halbwahrheiten
und oberflächlichem Zweidrittel-Wissen. Ob Treibhauseffekt, Mondphasen oder
der Einfluss relativistischer Effekte in Fernbeziehungen – Vince Ebert gibt fundierte
Antworten, aber verschweigt auch nicht die Grenzen wissenschaftlicher
Erkenntnis: Eine Gleichung mit drei Unbekannten ist nicht lösbar, eine Begegnung
mit drei Unbekannten kann jedoch durchaus schöne Ergebnisse erzielen.
Erfahren Sie, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen Scheidungsund
Mülltrennungsraten gibt, was die Heisenbergsche Unschärferelation mit
der Großen Koalition zu tun hat und ob Hamster in einem Mikrowellenherd ein
erhöhtes Krebsrisiko besitzen.
Wissen geht jeden an. Und Denken erst recht. Denn damit haben wir immerhin
das Rad, das Penicillin und schließlich den Klingelton erfunden.
Kurz gesagt: Ohne die Errungenschaften der modernen Wissenschaft könnte
nur jeder Zweite von Ihnen dieses Programm überhaupt sehen. Weil die andere
Hälfte nicht mehr am Leben wäre! Und das wäre doch jammerschade, oder?
Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie.

Biographie

Schule, Ausbildung, Beruf

  • 1968: Vince Ebert wird im bayerischen Odenwald geboren
  • 1986: Abitur
  • 1988-1994: Studium der Physik an der bayerischen Julius-Maximilians-Universität
    Würzburg; Abschluss als Diplom-Physiker mit der Note 1,7;
    Schwerpunkte: Experimentelle Festkörperphysik, Phasenübergänge;
    Diplomarbeit: Infrarot- und Ramanspektroskopische Untersuchungen von ferro-elektrischen Betain-Mischkristallen
  • 1995-1997: Consultant bei der Unternehmensberatung Ogilvy & MatherDataconsult Frankfurt; Schwerpunkte: quantitative Marktforschung, Statistik, Data-Mining mittels neuronaler Netzwerke (u.a. für Postbank und WWF)
  • 1997-2001: Strategischer Planer bei der Werbeagentur Publicis Frankfurt; Schwerpunkte: qualitative Markforschung, Trendforschung

Kabarett und Moderation

  • 1998: Erste kabarettistische Gehversuche auf verschiedenen Kleinkunstbühnen Deutschlands
  • 1999: Preisträge Bielefelder Kabarettpreis
  • 2001: Premiere des Soloprogramms “Die jetzt aber wirklich richtig große Show” im Neuen Theater Höchst
  • 2002: Preisträger Kabarett Kaktus
  • 2003: Premiere des Soloprogramms „Alles gelogen!”œ im Bockshorn Würzburg (Regie: Mathias Repiscus)

    Veröffentlichung CD „Die jetzt aber wirklich richtig große Show”œ

    Preisträger Bayerischer Kabarettpreis „Der Goldene Spaten”œ, Sparte „Senkrechtstarter”œ

  • 2004: Premiere des Soloprogramms „URKNALLER – Physik ist sexy”œ
    im Kabarett-Theater „Die Käs”œ in Frankfurt (Regie: Dr. Eckart von Hirschhausen)
  • 2005: Preisträger Hofer Kabarettpreis „Theresienstein”œ
    Veröffentlichung der CD „Urknaller ”œ
  • 2007: Preisträger Handelsblatt Kabarettpreis „Sprungbrett”œ
  • Oktober 2007: Premiere des Soloprogramms „Denken lohnt sich”œ
    im Unterhaus Mainz (Regie: Dr. Eckart von Hirschhausen)

Homepage

www.Vince-Ebert.de

(Foto: Vince-Ebert.de // Frank Eidel)

Eine Reaktion zu “Vince Ebert”

  1. Peter Jensen

    sehr geehrter Herr Ebert,
    Vielen Dank für Ihr letztes Programm, hat mir ausgezeichnet gefallen. Vor allem Ihre Bemerkung über "die armen, fast schon ausgestorbenen Eisbären".
    Ich habe ähnliches über die Population der Eisbären schon mal gehört, möchte aber genaueres wissen.
    Können Sie mir einen Tip geben, wo ich dazu nähers erfahren kann? Sie haben diese Tatsache ja sicher auch irgendwo her.
    Für eine kurze Nachricht wäre ich sehr verbunden.
    Ihr dankbarer Zuhörer
    Peter Jensen

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