Steimle studierte an der Theaterhochschule Leipzig und wurde 1989 Mitglied des Dresdner Kabaretts Herkuleskeule. Bis 1994 war er Mitglied des Staatsschauspiels Dresden.
Uwe Steimle ist als Kabarettist sächsischer Mundart bekannt. So schuf er mit dem Leipziger Tom Pauls die Figuren Günther Zieschong (nach realem, bzw. nominellem Vorbild) und Ilse Bähnert. Steimle und Pauls traten mit diesen Figuren im Programm „Ostalgie“ auf, das für regionale Programme des MDR produziert wurde. Später beschlossen beide Künstler, getrennte Wege zu gehen. So entstand Steimles erstes Soloprojekt „Günther allein Zuhaus“, in dem er Zieschong allein auftreten ließ. Nach „Uns fracht ja keener“ ließ Steimle in seinem Programm „Mich fracht ja Eener“ die Figuren Zieschong und Bähnert mit neuen Texten nochmals lebendig werden.
Neben diesen Figuren wurde Steimle auch als glänzender Stimmenimitator Erich Honeckers bekannt. Steimle versuchte in den letzten Jahren, diese oft von Publikum und Presse geforderten Gesten und Sätze einzuschränken, um nicht gänzlich auf den Honecker-Imitator reduziert zu werden. Steimles „Honni“ ist jedoch nach wie vor obligatorische Zugabe bei seinen Auftritten.
Ab 1993 trat er als Hauptkommissar Jens Hinrichs in der Fernsehserie Polizeiruf 110 auf, und wurde dort von verschiedenen Assistenten unterstützt: Zunächst Kurt Böwe als Kurt Groth, gefolgt von Jürgen Schmidt als Holm Diekmann, dann Henry Hübchen als Tobias Törner und schließlich Felix Eitner als Markus Tellheim. Dass die Besetzung der Assistentenstelle so häufig wechselte, lag nach Aussage Hübchens daran, dass „gegen Uwe Steimle schauspielerisch nur schwer anzukommen“ sei. Anzumerken ist an dieser Stelle allerdings, dass sowohl Böwe als auch Schmidt wegen Krankheiten, die in beiden Fällen tödlich endeten, den Polizeiruf verließen.
2004 war Steimle in Edgar Reitz’ „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“ in der Rolle des Gunnar Brehme zu sehen.
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