Das Kabarettportal von Kevin Hausen

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Urban Priol hat die letzten Jahre alle bedeutenden Kabarett- und Kleinkunstpreise abgeräumt. Und das zurecht. Seine Auftritte - und besonders seine Jahresrückblicke “Tilt!” - sind der wilde Parforceritt eines hochintelligenten begnadeten Spötters. Die im Laufe des Jahres erlittenen Schmerzen durch unfähige Politiker, einer vollkommen verdummten Medienwelt und dem gewalttätigen Irrsinn machtgeiler Weltführer lässt er in einem phantastischen Wort-Feuerwerk auf uns herabregnen.
Spitzfindig formuliert, charmant verpackt, mit viel Ironie und zynisch gewürzt serviert er seine messerscharfen Analysen im Minutentakt. In punktgenauen Parodien reduziert er Politiker (Schröder auf ein abgehacktes lang gedehntes Lachen oder Bush auf ein kurzes scharfes Knurren) auf ein verblüffendes menschliches Minimum, das eigentlich keiner zusätzlichen Worte bedürfte.
Kurz: Urban Priol macht Kabarett aller erster Sahne, bei dem kein Auge trocken bleibt und auch das Gehirn nicht hungern muß.

Quelle: Kabarettlive.de

Biographie

Urban Priol wurde am 14.Mai 1961 in Aschaffenburg geboren. Nachdem er mit 19 Jahren sein Abitur gebaut hat, stand er bereits 1982 auf den Brettern, die meist kein Geld bedeuten.
In verschiedenen Programme steht er zunächst mit dem Bockshorn Ensemble und verschiedenen Kollegen wie z.B. Andreas Giebel auf der Bühne.
Im Jahr 1986 erhält er als Nachwuchskünstler seinen ersten Kabarettpreis “Das Passauer Scharfrichterbeil”, dem zahlreiche andere folgen.
1988 eröffnet er seine erste eigenen Kleinkunstbühne, die “Kochsmühle”, in Obernburg am Main.
Mit seinem ersten Soloprogramm “Köpfe im Kopf” debütiert er im Jahr 1995. Drei Jahre später eröffnet er die zweite Kleinkunstbühne, seinen “Hofgarten” in Aschaffenburg. Den Deutschen Kleinkunstpreis, den wohl renommiertesten Preis für Kabarettisten, gewann Urban Priol im Jahr 2000.

Preise und Auszeichnungen

  • 2005: NRW Kleinkunstpreis
  • 2004: ‘Zeck’ Kabarettpreis
  • 2003: Bayerischer Kabarettpreis
  • 2002: Deutscher Kabarett-Preis
  • 2002: Publikumspreis der Augsburger Kabarett-Tage
  • 2001: Gaul von Niedersachsen
  • 2000: Deutscher Kleinkunstpreis
  • 1999: Scherzheimer Kuh
  • 1997: Salzburger Stier
  • 1994: Goldener Kulturbeutel
  • 1986: Passauer Scharfrichterbeil

Programme

  • 2005: Tilt! Jahresrückblick
  • 2003: Täglich Frisch
  • 2003: “Super-Tilt” - das Jahr im Rückblick
  • 2001: Alles muss raus! - viertes Soloprogramm
  • 1998: Stimmt so - drittes Soloprogramm
  • 1996: Kwittung, bitte - zweites Soloprogramm
  • 1995: “Super-Tilt” - das Jahr im Rückblick
  • 1995: Köpfe im Kopf - erstes Soloprogramm
  • 1994: Mehr untenrum!
  • 1992: “Tilt” - der Monat im Rückblick Solo
  • 1992: Gehn tut alles
  • 1991: Machtasyl
  • 1990: Trendzeichen D
  • 1988: Sodumm und Camorra
  • 1987: Türmen? Zwecklos!

Homepage

www.Priol.de

(Foto: Priol.de)

3 Reaktionen zu “Urban Priol”

  1. Peter W.

    Urban Priol ordnet nicht nur dem Irrsinn die richtigen Stimmen zu, er hat auch dem Scheibenwischer durch seine Zusammenarbeit mit Georg Schramm die Relevanz genommen.
    Hier wird Zorn (Schramm) und Spott (Priol) zur Genialität.
    Die Stunde in der Anstalt ist, für mich, eine der wichtigsten im Monat.
    Typen wie Glos, Niebel, Westerwelle, Pofalla und Köhler bzw. Merkel, sollte man vor den Fernseher fesseln und sie zwingen den Beiden zuzuhören.

  2. Sind wir alle Hollywood??? « Interactive - Das Hotwire-Blog

    [...] ich schließe mich da ganz dem Kabarettisten Urban Priol an, der dies auch nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt und dabei besonders die starre Anteilnahme [...]

  3. REINER VORSFELDE

    Die Anstalt ist Spitze.
    Da sieht man wieder.
    Die größten Idioten sind nicht in der Anstalt.
    Sie laufen frei herum.
    Wie bei den Ganoven.
    Die kleine sitzen.
    Die Großen bekommen noch Premien und Verdienstorden.

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