Ottfried Fischer
Aufgewachsen ist Ottfried Fischer auf dem Bauernhof seines Vaters Werner Fischer, einem gebürtigen Westfalen, der die Bayerin Maria Wagner geheiratet hatte und in Bayern heimisch wurde. Fischer besuchte bis zum Abitur das Maristengymnasium in Fürstenzell bei Passau. Ursprünglich sollte er nach dem Willen seines Vaters Rechtsanwalt werden. Doch nach wenigen Semestern brach er sein Rechtswissenschafts-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und gründete mit einigen Freunden 1980 das Münchner Hinterhoftheater. Dort wirkte er als Kabarettist und Schauspieler.
Biographie
- 1976 – 1982: Drei Programme mit dem Kabarettensemble “Machtschattengewächse” u.a. mit Günter Knoll im dafür gegründeten Hinterhoftheater.
- 1982 – 1987: Zwei Kabarettprogramme (“Mattscheibchenweise kommerzwärts” und “Mit Gewaltkomisch”) und das Stück “Störfall” mit Partner Jockel Tschiersch.
- 1983: In der Werner Schneyder-Show “Meine Gäste und ich” und Rolle im Spielfilm “Kolp”, der 1985 der bei den Filmfestspielen in Cannes in der “Semaine Internationale de la Critique Francaise” gezeigt wird.
- 1985: (mit J. Tschiersch) Internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
- 1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
- 1985 – 1987: BR Fernehserie “Irgendwie und Sowieso” von F. X. Bogner.
“Der Schwammerlkönig” von Rüdiger Nüchtern.
“Zur Freiheit” von Franz Xaver Bogner und diverse andere Film- und Fernsehrollen.
- 1987: Spektakuläres Telefonat als Franz Josef Strauß mit dem österreichischen Bundespräsidenten Waldheim.
- 1988: (mit M.O.Tauchen) “Anton und das Wunderkind”, kabarettistischer Schwank.
In der “Bibliothek der Deutschen Werte” (Knaur) die satirische Würdigung “Der deutsche Bauer”.
Engagement bei den Salzburger Festspielen (Jürgen Flimm / Der Bauer als Millionär).
Auftritt bei Radio Bremen in “Extratour”.
- 1989: Engagement am Münchner Volkstheater (“Change” von W. Bauer / Regie: Harald Clemen).
Mitwirkung bei “Extratour”, “Jonas” und im Spielfilm “Ein Prachtexemplar” (Regie: Bruno Jonas).
Premiere des Kabarettsolos “Schwer ist leicht was”. Regie: Gabriele Rothmüller.
“tz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
Auftritte bis 1994 unter anderem in den Städten: München, Linz, Berlin, Hamburg, Ulm, Augsburg, Karlsruhe, Frankfurt, Bremen, Heilbronn, Stuttgart, Kassel, Leipzig, Kaiserslautern, Regensburg, Nürnberg, Würzburg, Regensburg, Hannover, Wien.
- 1990: Kinofilm “Cafe Europa” von F.X. Bogner.
Kinofilm “Go, Trabi, Go”.
Kinofilm “Das schreckliche Mädchen” (Verhoeven / Oscarnominierung als bester ausländischer Film).
“Live aus der Alten Oper” Studiogast.
“Mitternachtsspitzen” mit R. Rogler WDR.
“Jonas” Radio Bremen ARD.
“Schwer ist leicht was” Aufzeichnung des Kabarettsolos von ARD Radio Bremen.
Kabarettpreis “Die Barocke Sau vom Bodensee”.
- 1991: Kinofilm “Der Superstau” Manfred Stelzer.
Kinofilm “Ich schenk’ Dir die Sterne” von Jörg Graser.
Zwei mal bei “Talk im Turm” SAT1 und andere Talkshows.
“Dall-As”.
“Fünf vor Talk” Bremen, monatliche TV-Glosse.
“Zapp Zarapp” Kinderserie.
“Jonas” ARD Radio Bremen.
Eröffnung des eigenen Theaters “HAI” im Münchner Stadtteil Haidhausen mit Günter Knoll.
- 1992: Kabarettistische Einlagen bei der ARD-Berichterstattung der Olympiade in Albertville vom Austragungsort.
Erneute Ausstrahlung von “Schwer ist leicht was” im WDR Fernsehen.
Fernsehserie “Lilli Lottofee” ZDF v. Michael Verhoeven.
Mitwirkung bei “Spottschau” mit Dieter Hallervorden.
Kinofilm “Langer Samstag” von Hans Christian Müller.
Fastenkur im selben Hotel und zur selben Zeit wie Kanzler Kohl in Bad Hofgastein.
Veröffentlicht anschließend seine Erfahrungen im STERN auf vier Seiten unter dem Titel “Staatsaktion: Abspecken mit dem Kanzler”.
- 1993: Serie in SAT 1 “Ein Bayer auf Rügen” mit Wolfgang Fiereck, Buch Felix Huby.
Monatlich ständige Kolumne in der AZ: “Drucksachen.”
Mike Krüger Show.
Wegen großer Nachfrage Verlängerung der bundesweiten Auftritte mit der “Schwer ist leicht was” Ausstrahlung im BR Fernsehen.
Kabarett-Programm “Schwer ist leicht was”.
Medienjournal VOX “Canale Grande” und diverse TV Shows.
Einlage zur Eröffnung vom “Film Fest München”.
RTL Aktuell.
ZDF “Der große Preis”, “Gesundheitsmagazin”.
Unicef Gala.
- 1994: ARD Olympia Quiz.
Fortsetzung von “Ein Bayer auf Rügen”.
Diverse Talkshows.
Premiere des zweiten Kabarett-Solos ”œWas tun.” im Hinterhoftheater.
- 1995: Ausgedehnte Tournee mit Kabarettprogramm “Was tun.”
Monatliche TV-Moderation “Ottis Schlachthof” mit Talk und Künstlern im BR (läuft bis heute monatlich an jedem letzten Freitag).
- 1996: Auftritte in Wien, Hamburg und auf zahlreichen Festivals.
Erfolgreiche Ausstrahlung der Serie “Der Bulle von Tölz”.
Auszeichnung RTL Löwe für die beste Krimiserie.
- 1997: Film von und mit Nikolaus Leytner “Drei Herren”. Hauptrolle mit Karl Meerkatz und Karl Markowicz.
Start der RTL Show “Fischers” (etwa vierteljährlich).
“Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”.
- 1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
Ausstrahlung “Kommissar Beck”, Rolle des Gerichtsmediziners.
- 1999: “Was tun.” Buchveröffentlichung bei ECON.
Drehbeginn “Pfundskerl” neue Serie, Hauptrolle, je 90 Minuten.
- 2000: Drehbeginn des ARD Streifens “Der Bestseller”.
Dreh “Pfundskerl” für SAT 1, in der Rolle eines niederbayerischen Journalisten bei einem Boulevardblatt in Hamburg.
- 2001: Ausstrahlungen “Der Pfundskerl” in Sat 1.
Im April Ausstrahlung “Der Bestseller” in der ARD. Österreich-Tournee im Mai.
Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
Dreh der Folgen 31 bis 37 von der “Bulle von Tölz”.
- 2002 – 2004: Weitere Folgen “Der Bulle von Tölz”, sowie neue Projekte für TV und Film.
Enorme Einschaltquoten sogar in den Wiederholungen.
TV-Krimi-Reihe “Pfarrer Braun” in der ARD.
- 2004: 50. “Bulle von Tölz”
- 2004 – 2007: Weitere Folgen ”œDer Bulle von Tölz” (Sat.1).
”œPfarrer Braun” (ARD).
Weiterhin monatliche TV-Moderation ”œOttis Schlachthof” (BR) mit Talk und Künstlern.
- 2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner.
“Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi.
- 2006: Ottfried Fischer Sonderbriefmarke (55 Cent) in österreichischen Postfilialen.
Spielfilm “König Otto” (Sat.1 und ORF 1).
- 2007: ”œDer Bulle von Tölz” landet bei einer repräsentativen FORSA- Umfrage als beliebteste TV-Serie auf dem ersten Platz.
Preise und Auszeichnungen
- 1985: (mit J. Tschiersch) internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
- 1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
- 1989: ”œtz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
- 1990: Kabarettpreis “Die barocke Sau vom Bodensee”
- 1997: “Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”
- 1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
- 2001: Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
- 2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner
- 2005: “Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi
Programme
- 1994 – 2002: Was tun.
- 1989 – 1994: Schwer ist leicht was
Homepage
www.Ottfried-Fischer.de
(Foto: Pressefoto)
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Am 8. Februar 2009 um 16:25 Uhr
Als bayrischer oder österreichischer Kabarettist lebt man jetzt wie die Made im Speck. Ich kann mich vor lauter Sponsoringverträgen gar nicht wehren. Europäische Kommission, Deutsche Bahn und und. Zur Bewältigung der Fanpost musste ich schon meinen MitarbeiterInnenstab vergrössern:
http://irgendwer.podspot.de/post/sponsorenwechsel/#comments
Am 25. Oktober 2010 um 17:58 Uhr
Guten Tag, ich möchte mal mit meinen Worten etwas zu dem Getöns um Hr, Fischer sagen. Hr. Fischer ist und bleibt in meinen Augen ein toller Schauspieler und Kabaretist. Egal was er privat tut und läßt. Er hat nichts anderes getan, als es Millionen anderer Männer täglich auch tun. Alles legal!
Es hat mir schon immer an die Nieren gegangen, wenn diese blöden Pressefuzies und Schierfinken nichts anderes zu schreiben haben, als hier bei Hr. Fischer. Das ist ein so tiefer und menschlich so unmöglicher Eingriff in eine Privatssphäre, der vermutlich für lange Zeit, vielleicht für immer, Spuren hinterläßt. Das darf nicht sein!
Aber nun Leute denkt mal nach: Wollt ihr das euch so was passiert? Bestimmt nicht. Aber wer macht das möglich? Das blöde Volk, das sich den Mist der Schmierfinken per TV und Printmedien reinzieht. Nun geht mal in euch und überlegt wie es euch an seiner Stelle gehen würde! Und dazu müßt ihr nicht mal im öffentl.Leben stehen, es reicht wenn es eure Nachbarn, Familie und Freunde erfahren.
Denkt nach und überlegt in Zukunft wie ihr im nächsten Fall von Mr.X reagiert, was ihr euch kauft und anschaut. Wir können etwas tun.
mfg HF