Wenn bei einer Unternehmensveranstaltung oder einem Kongress statt monotonem Schweigen schallendes Gelächter aus dem Veranstaltungssaal zu hören ist, dann ist wahrscheinlich Business Kabarettist Dr. Jens Wegmann am Werk. Zunächst hielten ihn die Zuschauer für einen „echten“ Referenten und verharrten dementsprechend in angemessenem Halbschlaf. Nach einer kurzen Phase der Irritation und der beherzten Feststellung: “Der kann doch nicht echt sein!“ folgen sie ihm nun in die Welt der Kundenorientierung aus der Sicht eines Kabarettisten. Sie erliegen seinem forschen Charme und seinem breit gestreuten Humor, den er getreu dem Motto: „Für jeden muss etwas dabei sein.“ von intelligent hintergründig bis holzhammerplatt variiert. Während der kulturinteressierte Analytiker sich noch fragt, ob man ihn nun Kabarettist oder Comedian nennen soll, freut sich das Publikum über eine unerwartete, aber um so willkommenere Abwechslung im Tagesablauf.
Dr. Jens Wegmann wurde am 27. April 1967 in Köln geboren. Damals wusste er allerdings noch nicht, dass er einmal diesen Künstlernamen tragen würde, also muss es richtig heißen:
Dr. Jens Wegmann wurde am 27. April 1967 als Jan Ditgen in Köln geboren.
Kindheit und Jugend wurden durch die Tätigkeit als Klassenclown geprägt. Immer auf der Suche nach der Pointe (ohne zu wissen, dass diese so heißt), stets stand ihm der Sinn nach Blödsinn. Nach dem Abitur (1986) zog es ihn erstmals auf die Bühne: Er entdeckte die Zauberei. Zuerst als Hobby, später als eine dem Taxifahren und Kellnern überlegene Verdienstmöglichkeit im Studium. Seine Zauberei war dabei immer von Sprache begleitet und mit Witz garniert, was ihm früh erste Erfolge einbrachte: 1989 und 1990 gewann er gleich zweimal das goldene Kaninchen. Sein Studium der Betriebswirtschaft schloss er 2004 sensationell gut ab und gab sich zunächst den Verlockungen einer wissenschaftlichen Laufbahn hin. Er wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln. Die wissenschaftliche Laufbahn war allerdings von kurzer Dauer, da in seinem Kopf die künstlerischen Gedanken der Forschung einfach keinen Platz gönnen wollten. So fasste er allen Mut zusammen und konfrontierte seine Eltern mit der Entscheidung Zauberer sein zu wollen. Alle überlebten die anfängliche Aufregung und so ging es richtig los. In seinen Auftritten kombinierte Jan Ditgen seine Kunststücke mit den im Studium erworbenen Kenntnissen des Marketing und der Wirtschaftspsychologie und schuf so eine Show mit, die Unternehmen gerne für Ihre Mitarbeiter und Kunden buchten. (Zum Teil tut er dies noch heute, obwohl seine Tätigkeit als Kabarettist der Zauberei den Rang abgelaufen hat.)
1995-1997 folgte ein Abstecher zum Fernsehen: Als Comedian und Autor war er bei 26 Folgen der Pro 7 Comedy-Factory dabei. Allerdings ohne auch nur eine Spur prominent und reich zu werden. Schade. Selbst für den Einsatz als B- oder C-Prominenter bei Kochsendungen und Quizshows hat es nie gereicht. So wurde diese kurze und vergebliche Jagd nach Ruhm als Lebenserfahrung verbucht und er widmete sich wieder der Bühne.
2001 nahm Jan Ditgen erstmals als Zauberkünstler an Meisterschaften des magischen Zirkels von Deutschland Teil und gewann gleich in zwei Sparten die Qualifikationen zu den deutschen Meisterschaften. 2002 wurde er Deutscher Meister in den Sparten „Comedy-Zauberei“ und „Mentalmagie“, 2003 gewann er bei den Weltmeisterschaften der Zauberer in Den Haag eine Auszeichnung für „Erfindungen“ und wurde daraufhin im Jahr 2004 vom magischen Zirkel zum „Magier des Jahres 2003“ gekürt.
Für seine Laufbahn als Business Kabarettist viel der Startschuss im Jahr 2003. Auf unzähligen Business-Events, an denen er als Künstler oder Moderator tätig war, erlebte er Vortragende mit oft sensationell schlechter Performance. Er schuf die Figur des Experten „Dr. Jens Wegmann“. Dr. Wegmann ist Experte für das, was gerade gefragt ist: Bei einer Tagung für Banken kommt er vom Institut für Finanzprozessoptimierung, bei einer Krankenkasse ist er Gesundheitsprozessoptimierer und bei einem Industrieunternehmen entsendet ihn das international bekannte Institut für Produktionsprozessoptimierung. Und da es eigentlich immer etwas zu optimieren gilt, hält ihn das Publikum zunächst für echt. Wie lange dieser Zustand anhält, ist von der individuellen Intelligenz des einzelnen Zuschauers abhängig. Doch anderes als andere Vertreter der Zunft falscher Referenten legt er es nicht darauf an, das Publikum möglichst lange im Zustand der Ungewissheit zu halten, sondern möchte es früh zum Lachen zu verführen. Dazu betrachtet er das jeweilige Unternehmen, die Branche oder das Kongressthema mit den Augen eines Kabarettisten.
Inzwischen gleicht seine Referenzliste dem „Who is Who“ der deutschen Wirtschaft. Von A wie „American Express“ bis Z wie „Zeiss“ reicht die Liste der Kunden, die Kabarettist Dr. Jens Wegmann als Motivator und Hinterfrager für Ihre Veranstaltungen gebucht haben. Eine ausführliche Liste seiner Kunden finden Sie auf seiner Webseite.
Kabarettist: www.Kabarettist-Fuer-Unternehmen.de
Zauberer: www.Zauberer-Zauberkuenstler-Magier.de
(Foto: Pressefoto)