Das Kabarettportal von Kevin Hausen

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Hagen Rether

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“Das ist also der böse Bube des Gegenwartskabaretts, der zäh-krampfigen Comedy-Brei mit einem”Blubb” kalter Ironie zupflastert und den Winsel-Pop von Herbert Grönemeyer im Tränen-Abflussrohr für Liedermacher versiegen läßt.”
(Münchner Merkur, sta)

“In aller Seelenruhe und höchst charmant schmiedet Hagen Rether Sätze wie Gewehrkugeln.”
(Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel)

“Er gilt als einer, der das Kabarett geradezu neu erfunden hat. Die Feuilletons sind voller Lobeshymnen auf den mit Preisen üppig dekorierten Hagen Rether.”
(Pforzh. Zeitung)

Biographie

Rether verbrachte seine frühen Kinderjahre als Sohn deutschstämmiger Eltern im rumänischen Bukarest und Hermannstadt. 1973 siedelte seine Familie nach Deutschland über und zog nach Freiburg. Rether, der seit seinem achten Lebensjahr Klavier spielt, studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen, wo er auch heute lebt.

Hagen Rether ist Kabarettist und tourt seit 2003 mit seinem Programm „Liebe“, das er stets aktualisiert und immer variiert. Sein Programm, bei dem er immer zuerst einen Joghurt löffelt und dann seinen Vortrag am Klavier begleitet, ist vornehmlich politisch. Wichtige Projektionsflächen für seinen oft beißenden Spott sind daneben vor allem die katholische Kirche und der Papst, George Bush sowie Herbert Grönemeyer.

Preise und Auszeichnungen

  • 2003: Fohlen von Niedersachsen
  • 2003: Tegtmeiers Erben
  • 2004: Stuttgarter Besen in Gold
  • 2004: Prix Pentheon - Jurypreis Frühreif & Verdorben
  • 2004: Paulaner Solo
  • 2004: Tollwood-Festival München - Kleinkunstpreis
  • 2004: Passauer Scharfrichterbeil
  • 2004: Zeck-Kabarettpreis - Newcomerpreis Fresh Zeck
  • 2005: Bayerischer Kabarettpreis
  • 2005: Deutscher Kleinkunstpreis in Mainz
  • 2005: Goldener Spaten
  • 2005: Sprungbrett (Förderpreis des Handelsblattes)

CDs

  • 2005: Liebe

Homepage

www.Hagen-Rether.de

(Foto: Pressefoto)

4 Reaktionen zu “Hagen Rether”

  1. Sandra Woest

    Hallo Hagen,

    das ist ja unglaublich was du alles geschafft hast. Hier ist deine ehemalige Schulfreundin Sandra Engler, mein Onkel hat mir Grüße ausgerichtet und habe mich super gefreut. Will dich unbedingt auch mal sehen oder hören. Lebe in den Emiraten mit meinem Mann u. Sohn Lenny (3)…Schade dass wir uns so aus den Augen verloren haben. Das hört sich ja alles klasse an. Muss das unbedingt sehen, lebten ja zuletzt in Hamburg und hoffentlich passt das mal mit deinen Terminen bei unserem nächsten Deutschland Besuch. Kann ich dich über Skype erwischen telefonisch. Würde dich ja gerne mal anrufen…….Ganz liebe, sonnige Grüße aus der Wüste Sandra

    PS: Würde mich riesig über eine Email freuen!!! sandra.woest@web.de oder sandra.woest@german-label.de

  2. Kevin

    Hallo Frau Woest,

    ich glaube nicht, dass Hagen Rether auf Ihren Kommentar antwortet, denn dies hier ist nicht seine persönliche Webseite sondern ein Kabarettportal von mir erstellt. Wenn Sie sich an den Herrn Rether persönlich wenden möchten, besuchen Sie bitte http://www.hagenrether.de

  3. M.Sylvia Ruf

    War das ein Abend in Augsburg!. Rether in Topform, eine Sternstunde des echten Kabaretts. Man mochte fast nicht applaudieren vor Atemlosigkeit, tat man es doch, dann mit Demut vor so viel Spiegel vorhalten gegen Kleinbürgerlichkeit, Polit-Stumpfsinn und religiöse Ignoranz. Rether ist eine kabarettistische Urgewalt und er sieht auch noch unverschämt gut aus, der Mann mit dem Pferdeschwanz, der immer wieder eine zauberhafte Liaison mit dem Klavier eingeht. Die Sprachgewalt des modernen Eulenspiegels ist kaum zu überbieten. Man mag ihm noch viele Jahre Anstrengung wünschen, um uns aus unserer bequemen Lethargie herauszuholen, in der wir uns so gemütlich eingerichtet haben. Bravo, Hagen Rether!

  4. Lutter

    Mit Bedauern muß ich meine Meinung über Herrn Rether revidieren. Nach dem 13.04.2010 in der “Anstalt-ZDF”, stelle ich fest, daß er eben auch einer jener Charaktere ist, denen keine Geschmacklosigkeit zu schade ist. Grenzenlos selbstgefällig, arrogant und in schaler Weise seinen Vorteil suchend. Auch auf Kosten des guten Tons. Im einzelnen auszuführen, wie billig sein verbaler Kriegszug gegen die christliche Kirche ist, lasse ich jetzt weg. Ich bezweifle ohnehin, daß dieses Statement den Weg auf diese Seite findet. Auffällig ist, daß Herr Rether mit jenen sympathisiert, die dem “alten Mann” so gerne an’s Leder wollen. Das ist übrigens der Grund, weshalb der sich im Papa-Mobil versteckt. Nicht die eigenen Schäfchen!
    Es ist schon fast stereotyp, wie gerade die sich am meisten echauffieren, die noch am wenigsten im Leben mitgemacht haben. Jene, die immer und allzeit Respekt verlangen, und die sich kontinuierlich despektierlich benehmen. Die sich berufen fühlen, von Liebe und Harmonie zu predigen und die es doch so sehr an Takt und Empathie fehlen lassen. Die auf Kosten demokratischer Regelungen in der Lage sind, systemkritisch aufzutreten und die “Nachteile” dieser Systeme, eben doch gewinnbringend für sich in Anspruch zu nehmen. Ich glaube nicht, daß die gesammte christliche Kirche, aus einer elitären Schar homosexueller Kinderschänder besteht. Herr Rether, mit dem unbedingten Wunsch, ein hochintellektueller Künstler zu sein, hat auf durchsichtige Weise zu verstehen gegeben, den mainstream bedient zu haben. Eine schwache Leistung für einen Hochgeist.
    Zum Abschluß möchte ich mir noch gestatten, anzumerken, daß der Offenbarungseid einer Religion doch wohl darin besteht, nichts, aber auch gar nichts anderes zu tolerieren, seine Gläubigen, wie Ungläubigen mit Angst zu regieren und Andersdenkende mit Spott und Haß zu überziehen. Die christliche Lehre ist eine äußerst humane, liberale Gesinnung. Eine, die dieser Welt einen Ausweg aus der lieblosen Haltung weißt, die aber, groteskerweise gerade dann nicht in Anspruch genommen und sogar mit Füßen getreten wird.
    Ich werde es als überzeugter Christ nicht meinungslos zulassen, wie diese höchsten Werte permanent durch den Dreck gezogen werden. Leider ist man schnell in eine extremistische Ecke gedrängt, wenn man Meinungen wie die meine, unpopulär zum Besten gibt. Das ist sehr, sehr schade!! Besten Dank! (Ein Aphoristiker und Musiker)

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