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Dieter Nuhr

Dieter Nuhr ist der einzige Künstler, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett und den Deutschen Comedypreis für die beste Live-Performance bekommen hat. Keiner verbindet Kabarett und Comedy so gekonnt miteinander wie Dieter Nuhr. Der “Georg Clooney des deutschen Kabaretts” beweist, dass Komik und Intelligenz sich nicht ausschließen müssen und dass jemand, der weiß wovon er spricht, trotzdem unglaublich witzig und erfolgreich sein kann. Ausserdem hat er für uns in seinen jahrelangen Forschungen die Grundformel des Universums entdeckt, die einfach nuhr lautet: “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.”

Quelle: Kabarettlive.de

Biographie

Nuhr besuchte das Leibniz-Gymnasium in Düsseldorf. Von 1981 an studierte er an der Universität-Gesamthochschule Essen Kunst und Geschichte auf Lehramt, 1988 legte er das Staatsexamen ab.

1987 hatte er seine ersten Auftritte als Kabarettist. Seit 1994 ist Nuhr solo unterwegs. Für sein Programm „Nuhr weiter so“ bekam er im Jahr 1998 den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett. 2003 erhielt Nuhr den Deutschen Comedypreis für den besten Liveauftritt. Nuhr ist bis heute der einzige Preisträger, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis als auch den Deutschen Comedypreis erhielt.

Zahlreiche Fernsehauftritte machten ihn auch über die Kleinkunstszene hinaus bekannt, unter anderem in Fernsehformaten wie Scheibenwischer, Hüsch und Co., der Harald Schmidt Show, dem Quatsch Comedy Club, Genial daneben, Schillerstraße oder 7 Tage, 7 Köpfe. Nuhr gehört mit jährlich mehr als 200.000 Zuschauern zu den erfolgreichsten Kabarettisten in Deutschland.

Nuhr wird als Vermittler zwischen dem klassischen Kabarett und der neuen Stand-up-Comedy angesehen. Ein typisches Beispiel ist sein „Standardspruch“, der oft wegen seiner provokanten Art in Foren und Newsgroups zitiert wird:

„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“

Der Spruch wurde schon in leicht abgewandelter Form von Alfred Tetzlaff (aus der Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“, die in den 1970ern ausgestrahlt wurde) verwendet. Dort sagte Tetzlaff zu seinem Schwiegersohn: „Wenn man keine Ahnung hat, sollte man bescheiden das Maul halten“. Ursprünglich kommt das Zitat allerdings vom Philosophen Ludwig Wittgenstein, der sagte: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“. Diesen Satz zitiert Nuhr auch auf seinen CDs.

Nuhr lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Ratingen.

Preise und Auszeichnungen

  • 2006: Die Goldene Schallplatte
  • 2006: Nominiert für die Goldene Rose als bester TV-Performer für den Fernsehvierteiler „Gibt es intelligentes Leben?“
  • 2006: Zeck-Kabarettpreis - Hauptpreis Zeck
  • 2003: Deutscher Comedypreis - Bester Live-Act
  • 2000: Morenhovener Kabarett-Tage - Morenhovener Lupe
  • 2000: Bayerischer Kabarettpreis - Hauptpreis
  • 1988: Deutscher Kleinkunstpreis in der Kategorie Kabarett

Programme

  • 2007: „Nuhr die Wahrheit“
  • 2004: „Ich bin´s Nuhr“
  • 2004: „Nuhr vom Feinsten“
  • 2002: „www.nuhr.de/2“
  • 2001: „www.nuhr.de“
  • 1999: „Nuhr nach vorn“
  • 1997: „Nuhr weiter so“
  • 1995: „Nuhr am Nörgeln“

Homepage

www.Nuhr.de

(Foto: Nuhr.de)

Eine Reaktion zu “Dieter Nuhr”

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    [...] größte Hallen ruckzuck ausverkauft sind, wenn Deutschlands beliebtester Kabarettist Dieter Nuhr vorbeikommt.Auf „Ich bin’s Nuhr”, das vielleicht erfolgreichste deutsche [...]

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