Das Kabarettportal von Kevin Hausen

Hagen Rether

Die Hengstmannbrüder

Jürgen Becker

Richard Rogler

Herbert Knebel

Georg Schramm

Gerburg Jahnke

Wilfried Schmickler

Wilfried Schmickler

Mitternachtsspitzen

Mathias Richling

Urban Priol

Rainer Pause

Stephan Bauer

Badesalz

Wilfried Schmickler

Murat Topal

Fritz und Hermann

Bruno Jonas

Christoph Sieber

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“Er führt Boshaftigkeiten im Munde, setzt die Pointen
messerscharf und treffend. Ein Abend mit Christoph Sieber ist Kabarett, wie es sein soll: Der Künstler verwandelt seine Kritik am Zustand der Welt in eine szenische Achterbahnfahrt aus brillanter Sprache und Gestik.”
Münchner Merkur

“Siebers sonore Stimme klingt ein wenig nach Ingo Appelt, sein Mundwerk und seine bewegliche Zunge sehen ein bisschen nach „Maddin“ aus (aber viel schöner) und seine physische und geistige Präsenz erinnern an Bayern Kabarettist-Comedian Michael Mittermeier.Mit ihm gemein hat er auch den scharfen Wortwitz und den politischen Durchblick, doch ansonsten ist Christoph Sieber vor allem eines: er selbst. Prima, alle auf einmal zum Preis von einem.”
Rhein-Neckar-Zeitung (nip) 8.8.06

„Der Mann hat vieles: Silber im Blick, Munition im Mund und Gummi in den Beinen. Tanz, Akrobatik, Jonglage, die Besucher seines Programms glaubten sich mitunter eher im GOP als im voll besetzen TAK.”„Doch allen Parodien und Persiflagen und Purzelbäumen zum Trotz: Der Absolvent der Essener Folkwang-Schule ist ein guter Comedian, aber ein besserer Kabarettist.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung

Biographie

1970:

Überraschend für alle: Geburt als Sohn meiner Eltern an einem trüben Januartag zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.

Wachse in einem kleinen süddeutschen Kaff auf,
wo wir schon bald Fernsehen und fließend Wasser bekommen.

1989:

Die Flower Power Bewegung erreicht Süddeutschland,
unser Dorf bekommt eine Kanalisation.

Diverse bedeutende Nebenrollen in Schulaufführungen,
Anti-Atomkraft-Demos und pädagogisch sinnvollen Saufgelagen.
Abi mit 1,9 (Promille) bestanden.

1990:

Tournee mit dem Straßencircus „Lila Karotte“ durchs europäische Umland, Straßenauftritte als Clown, Pantomime, Jongleur und Trickdieb.
Verbringe eine Nacht in einer österreichischen Gefängniszelle - Beitritt bei Amnesty International.

1991:

Aufnahme an die renommierte Folkwang Hochschule Essen. Studiere vier Jahre Pantomime. Ausbildung in Schauspiel, Mime, Akrobatik, Fechten und Skateboardfahren.

Schlimm: Alle Pantomimen schweigen, ich nicht!

1992:

Arbeit mit Pinok und Matho am „ Teatre du Mouvement“ in Paris.

Ich lerne Paris von seiner schönsten Seite kennen:
Sie heißt Amélie und ist Filmschauspielerin.

1994:

Stipendium der Stadt Unna als Schauspieler im Rahmen der Theatrale ´94.

Spiele die Hauptrolle in „Die letzten Tage der Menschheit“.
Meine Mitspielerin verliebt sich unsterblich in mich.
Leider ist sie ein Esel, sagt aber zu allem ja.

1995:

Trenne mich vom Esel

1996:

Rudi Carrell ruft an. Ich glaube ihm nicht und komme
deshalb auch nicht in seine Sendung.

1998:

Erfolge als Circusclown, Rollschuhläufer und Feuerschlucker.
Erste Kabarettauftritte vor erlesenem Publikum.

2002:

Merke, dass es doch Rudi war, der anrief, und
trete in seiner Sendung „7Tage-7Köpfe“ auf.

2003:

Spiele im Kinofilm „Stockflame“. Die Dreharbeiten im Dezember
sind wahnsinnig interessant, aber ich friere mir den Hintern ab,
weil ich meine langen Unterhosen vergessen habe und fast alle
Szenen im Freien spielen.

2004:

Besteige den Kilimandscharo. Ebenfalls kalt da.

2005:

Wieder ein Jahr rum…

2006:

Bundesweit Hotelbetten getestet, diverse Tage im Stau gestanden und viele erfolgreiche, schöne Stunden in Künstlergarderoben verbracht.

2007:

Wäsche gewaschen, Kaffee gekocht, CD herausgebracht.
Bin stolz darauf! Vor allem der Kaffee ist lecker geworden.

2008:

Wieder ein Jahr, das vielversprechend klingt: Die Wolfsflechte ist
Flechte des Jahres, Internationales Jahr der Kartoffel und zum ersten Mal fallen TAG DER ARBEIT und CHRISTI HIMMELFAHRT auf einen Tag
(Hoffentlich nicht auf den 24.12.!) und ich moderiere im Neuen
Theater Höchst 42 Vorstellungen in 28 Tagen. Toll!

Im August bekomme ich dann den Thüringer Kleinkunstpreis und wenn alles
klappt auch im September eine neue Tüv-Plakette für mein Auto.

Und ab August freue ich mich dann schon auf 2009, denn da können wir
alle am 7. Juli eine penumbral-partielle Mondfinsternis erleben.
Hoffentlich tut´s nicht allzu sehr weh!

Preise und Auszeichnungen

  • Thüringer Kleinkunstpreis 2008
  • Heilbronner Lorbeeren
  • St.Ingberter Pfanne
  • Fohlen von Niedersachsen
  • Kabarettpreis Obernburger Mühlstein
  • Rostocker Koggenzieher
  • Centro Comedy Star
  • Künstler des Jahres
  • Ehrenurkunde Bundesjugendspiele 1979
  • Deutscher Fachmedienpreis

Programme

  • 2005: Das gönn ich Euch
  • 1998: Sie haben mich verdient
  • 1997: Jeder ist ein Deutscher – Fast überall
  • 1995: Abgeschminkt (für das er den Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis bekam)

Homepage

www.Christoph-Sieber.de

(Foto: Christoph-Sieber.de)

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