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Ottfried Fischer

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Aufgewachsen ist Ottfried Fischer auf dem Bauernhof seines Vaters Werner Fischer, einem gebürtigen Westfalen, der die Bayerin Maria Wagner geheiratet hatte und in Bayern heimisch wurde. Fischer besuchte bis zum Abitur das Maristengymnasium in Fürstenzell bei Passau. Ursprünglich sollte er nach dem Willen seines Vaters Rechtsanwalt werden. Doch nach wenigen Semestern brach er sein Rechtswissenschafts-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und gründete mit einigen Freunden 1980 das Münchner Hinterhoftheater. Dort wirkte er als Kabarettist und Schauspieler.

Biographie

  • 1976 – 1982: Drei Programme mit dem Kabarettensemble “Machtschattengewächse” u.a. mit Günter Knoll im dafür gegründeten Hinterhoftheater.
  • 1982 – 1987: Zwei Kabarettprogramme (“Mattscheibchenweise kommerzwärts” und “Mit Gewaltkomisch”) und das Stück “Störfall” mit Partner Jockel Tschiersch.
  • 1983: In der Werner Schneyder-Show “Meine Gäste und ich” und Rolle im Spielfilm “Kolp”, der 1985 der bei den Filmfestspielen in Cannes in der “Semaine Internationale de la Critique Francaise” gezeigt wird.
  • 1985: (mit J. Tschiersch) Internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
  • 1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
  • 1985 – 1987: BR Fernehserie “Irgendwie und Sowieso” von F. X. Bogner.
    “Der Schwammerlkönig” von Rüdiger Nüchtern.
    “Zur Freiheit” von Franz Xaver Bogner und diverse andere Film- und Fernsehrollen.
  • 1987: Spektakuläres Telefonat als Franz Josef Strauß mit dem österreichischen Bundespräsidenten Waldheim.
  • 1988: (mit M.O.Tauchen) “Anton und das Wunderkind”, kabarettistischer Schwank.
    In der “Bibliothek der Deutschen Werte” (Knaur) die satirische Würdigung “Der deutsche Bauer”.
    Engagement bei den Salzburger Festspielen (Jürgen Flimm / Der Bauer als Millionär).
    Auftritt bei Radio Bremen in “Extratour”.
  • 1989: Engagement am Münchner Volkstheater (“Change” von W. Bauer / Regie: Harald Clemen).
    Mitwirkung bei “Extratour”, “Jonas” und im Spielfilm “Ein Prachtexemplar” (Regie: Bruno Jonas).
    Premiere des Kabarettsolos “Schwer ist leicht was”. Regie: Gabriele Rothmüller.
    “tz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
    Auftritte bis 1994 unter anderem in den Städten: München, Linz, Berlin, Hamburg, Ulm, Augsburg, Karlsruhe, Frankfurt, Bremen, Heilbronn, Stuttgart, Kassel, Leipzig, Kaiserslautern, Regensburg, Nürnberg, Würzburg, Regensburg, Hannover, Wien.
  • 1990: Kinofilm “Cafe Europa” von F.X. Bogner.
    Kinofilm “Go, Trabi, Go”.
    Kinofilm “Das schreckliche Mädchen” (Verhoeven / Oscarnominierung als bester ausländischer Film).
    “Live aus der Alten Oper” Studiogast.
    “Mitternachtsspitzen” mit R. Rogler WDR.
    “Jonas” Radio Bremen ARD.
    “Schwer ist leicht was” Aufzeichnung des Kabarettsolos von ARD Radio Bremen.
    Kabarettpreis “Die Barocke Sau vom Bodensee”.
  • 1991: Kinofilm “Der Superstau” Manfred Stelzer.
    Kinofilm “Ich schenk’ Dir die Sterne” von Jörg Graser.
    Zwei mal bei “Talk im Turm” SAT1 und andere Talkshows.
    “Dall-As”.
    “Fünf vor Talk” Bremen, monatliche TV-Glosse.
    “Zapp Zarapp” Kinderserie.
    “Jonas” ARD Radio Bremen.
    Eröffnung des eigenen Theaters “HAI” im Münchner Stadtteil Haidhausen mit Günter Knoll.
  • 1992: Kabarettistische Einlagen bei der ARD-Berichterstattung der Olympiade in Albertville vom Austragungsort.
    Erneute Ausstrahlung von “Schwer ist leicht was” im WDR Fernsehen.
    Fernsehserie “Lilli Lottofee” ZDF v. Michael Verhoeven.
    Mitwirkung bei “Spottschau” mit Dieter Hallervorden.
    Kinofilm “Langer Samstag” von Hans Christian Müller.
    Fastenkur im selben Hotel und zur selben Zeit wie Kanzler Kohl in Bad Hofgastein.
    Veröffentlicht anschließend seine Erfahrungen im STERN auf vier Seiten unter dem Titel “Staatsaktion: Abspecken mit dem Kanzler”.
  • 1993: Serie in SAT 1 “Ein Bayer auf Rügen” mit Wolfgang Fiereck, Buch Felix Huby.
    Monatlich ständige Kolumne in der AZ: “Drucksachen.”
    Mike Krüger Show.
    Wegen großer Nachfrage Verlängerung der bundesweiten Auftritte mit der “Schwer ist leicht was” Ausstrahlung im BR Fernsehen.
    Kabarett-Programm “Schwer ist leicht was”.
    Medienjournal VOX “Canale Grande” und diverse TV Shows.
    Einlage zur Eröffnung vom “Film Fest München”.
    RTL Aktuell.
    ZDF “Der große Preis”, “Gesundheitsmagazin”.
    Unicef Gala.
  • 1994: ARD Olympia Quiz.
    Fortsetzung von “Ein Bayer auf Rügen”.
    Diverse Talkshows.
    Premiere des zweiten Kabarett-Solos ”œWas tun.” im Hinterhoftheater.
  • 1995: Ausgedehnte Tournee mit Kabarettprogramm “Was tun.”
    Monatliche TV-Moderation “Ottis Schlachthof” mit Talk und Künstlern im BR (läuft bis heute monatlich an jedem letzten Freitag).
  • 1996: Auftritte in Wien, Hamburg und auf zahlreichen Festivals.
    Erfolgreiche Ausstrahlung der Serie “Der Bulle von Tölz”.
    Auszeichnung RTL Löwe für die beste Krimiserie.
  • 1997: Film von und mit Nikolaus Leytner “Drei Herren”. Hauptrolle mit Karl Meerkatz und Karl Markowicz.
    Start der RTL Show “Fischers” (etwa vierteljährlich).
    “Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”.
  • 1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
    Ausstrahlung “Kommissar Beck”, Rolle des Gerichtsmediziners.
  • 1999: “Was tun.” Buchveröffentlichung bei ECON.
    Drehbeginn “Pfundskerl” neue Serie, Hauptrolle, je 90 Minuten.
  • 2000: Drehbeginn des ARD Streifens “Der Bestseller”.
    Dreh “Pfundskerl” für SAT 1, in der Rolle eines niederbayerischen Journalisten bei einem Boulevardblatt in Hamburg.
  • 2001: Ausstrahlungen “Der Pfundskerl” in Sat 1.
    Im April Ausstrahlung “Der Bestseller” in der ARD. Österreich-Tournee im Mai.
    Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
    Dreh der Folgen 31 bis 37 von der “Bulle von Tölz”.
  • 2002 – 2004: Weitere Folgen “Der Bulle von Tölz”, sowie neue Projekte für TV und Film.
    Enorme Einschaltquoten sogar in den Wiederholungen.
    TV-Krimi-Reihe “Pfarrer Braun” in der ARD.
  • 2004: 50. “Bulle von Tölz”
  • 2004 – 2007: Weitere Folgen ”œDer Bulle von Tölz” (Sat.1).
    ”œPfarrer Braun” (ARD).
    Weiterhin monatliche TV-Moderation ”œOttis Schlachthof” (BR) mit Talk und Künstlern.
  • 2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner.
    “Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi.
  • 2006: Ottfried Fischer Sonderbriefmarke (55 Cent) in österreichischen Postfilialen.
    Spielfilm “König Otto” (Sat.1 und ORF 1).
  • 2007: ”œDer Bulle von Tölz” landet bei einer repräsentativen FORSA- Umfrage als beliebteste TV-Serie auf dem ersten Platz.

Preise und Auszeichnungen

  • 1985: (mit J. Tschiersch) internationaler Kabarettpreis “Salzburger Stier”, der von ARD, ORF und SRG verliehen wird.
  • 1986: (mit J. Tschiersch) “Deutscher Kleinkunstpreis”.
  • 1989: ”œtz-Rose” und “AZ-Stern des Jahres 1989″.
  • 1990: Kabarettpreis “Die barocke Sau vom Bodensee”
  • 1997: “Goldener Gong” (mit Ruth Drexel) für “Der Bulle von Tölz”, Episode “Tod auf Tournee”
  • 1998: “Goldene Romy”, österreichischer Film- und Fernsehpreis.
  • 2001: Weitere “Goldene Romy” für beliebtesten Fernsehseriendarsteller.
  • 2005: “Top 10 TV”-Helden von Kabel eins: Platz 2 hinter “Captain Kirk” William Shatner
  • 2005: “Krimi des Jahres 2005″ für “Der Bulle von Tölz”, verliehen vom Kanal Premiere Krimi

Programme

  • 1994 – 2002: Was tun.
  • 1989 – 1994: Schwer ist leicht was

Homepage

www.Ottfried-Fischer.de

(Foto: Pressefoto)

Volker Pispers

Volker Pispers zählt zweifelsohne zu den wortgewaltigsten deutschen Kabarettisten. Mit bestechendem Wortwitz entlarvt er die leeren Parolen der Politikerklasse, indem er sie konsequent bis zum bitteren Ende denkt und sie den Mächtigen lustvoll um die Ohren. Seine knallharten und oft makabren Schlüsse garniert er so liebevoll mit seiner brillianten Mimik und Gestik, daß dem Zuschauer höchst amüsiert und lachend die Absurdität des herrschenden Wahnsinns klar wird.
Quelle: Kabarettlive.de

Biographie

Volker Pispers wurde 1958 in Rheydt geboren. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Anglistik, Kath. Theologie und Pädagogik in Bonn und Münster. Darauf lebte ein Jahr in England als “assistant teacher”. In Münster schloß er sich verschiedenen studentischen Theatergruppen an und wurde Ensemblemitglied eines Kindertheaters bei den Kammerspielen Hamm. Seinen ersten Soloauftritt als Kabarettist absolvierte Volkers Pispers 1982 beim Kleinkunstfestival der MZ Halle Münsterland. Im Jahr darauf folgte sein erstes Soloprogramm „Kabarette sich, wer kann”œ. Sein Studium schloß er mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt ab und bestritt anschließend mit Kindertheater, Kabarett und Englischunterricht seinen Lebensunterhalt. Nach einem Engagement als Schauspieler am Wolfgang- Borchert-Theater in Münster konzentrierte er sich ganz aufs Kabarett und wird „Freier Kabarettist”œ. 1988 erhielt er den Gladbecker Satirepreis 1988 und 1989 den Förderpreis des großen Kulturpreises NRW. 1990 wurde Volker Pispers Autor, Ensemblemitglied und Künstlerischer Leiter des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, das er ein Jahr später wieder verlässt. Als kabarettistischen Ritterschlag erhielt er 1996 den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett gefolgt von vielen anderen Auszeichnungen. Seit März 2000 produziert Volker Pispers eine wöchentliche Glosse für den WDR. Seit Herbst 1998 moderiert er als Gastgeber das Satirefest des SFB. Zu Gast ist er häufig im Scheibenwischer, den Mitternachtsspitzen und vielen anderen Kabarettsendungen.

Preise und Auszeichnungen

  • Bayerischer Kabarett-Preis
  • 2005: Knurrhahn
  • 2004: Deutscher Kabarett-Preis
  • 2000: AZ Stern des Jahres
  • 1998: Memminger Maul
  • 1998: Kleinkunstmaske Garching
  • 1998: Gaul von Niedersachsen
  • 1996: Deutscher Kleinkunstpreis
  • 1989: Förderpreis des großen Kulturpreises NRW
  • 1988: Gladbecker Satirepreis

Programme

  • 2003: …bis neulich
  • 1999: Damit müssen Sie rechnen
  • 1996: Frisch gestrichen
  • 1993: Ein Wort ergab das andere
  • 1992: In bester Gesellschaft
  • 1988: Meine Sorgen möchte ich haben
  • 1986: Original & Fälschung
  • 1985: Hamburger – Speeseburger – Bundesburger
  • 1983: Kabarette sich, wer kann

Homepage

www.Volker-Pispers.de

(Foto: Volker-Pispers.de)

Stephan Bauer

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Stephan Bauer tourt schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich durch Deutschland und das deutschsprachige Ausland, wobei er bei seinen Live-Auftritten außer einem Stuhl und einem Tisch keinerlei Requisiten oder Verkleidungen benutzt.

Biographie

Er selbst schreibt sie auf seiner Webseite wie folgt:

Geboren am 1. Dezember 1968 in Stade an der Elbe. Meine Kindheit war echt hart: Ich musste mir meinen Babybrei mit „Nacktputzen”œ verdienen.

Braungebrannt habe ich schon mit 4 Jahren die Puppen ins Hotel abgeschleppt. Auf der Konsole seht ihr den Kulturbeutel, den sich Oliver Kahn von mir abgeschaut hat.

Mein Einstieg ins Künstlerfach. Gründung der Artistengruppe “Los Intellektuellos”, die sich auf das Turnen mit Büchern, Tafeln sowie Rhythmische Sportgymnastik mit Schreibgeräten spezialisiert hatte. Hier komme ich nach gestrecktem Gienger-Salto in der Tafel zum Stehen.

Meine ersten Showerfahrungen vor großem Publikum als Ministrant. Experimente, die langweilige Kutte durch coole Sticker und Aufnäher aufzulockern, wurden aber vom Bischof verboten. (“Ministranten stehen nicht im Zentrum der christlichen Heilslehre”)

Langsame Emanzipation vom Elternhaus. Mein erstes selbstgekochtes Gericht: Dosenspargel (3. Wahl) gekocht.

Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit als Jazz-Gitarrist mit dem Ziel möglichst komplizierte Griffe zu lernen. Hier ein F-Dur maj7 sus 4 (Klingt scheiße aber interessant).

Hier eine seltene Aufnahme unseres Avantgarde-Theater-Ensemble mit dem wir den letzten Platz bei einem Theaterwettbeweb gewonnen haben. In unserer sehr modernen Interpretation des Faust spielte ich den transsexuellen Mephisto, der versucht, abgehalfterten Bauarbeitern (“das Böse”) die schönen Musen (“das Gute”) nahezubringen. Am Ende sind alle tot.

Danach bewarb ich mich an der Hamburger Staatsoper für die Hauptrolle in Verdis “La Traviata”. Hier beim Foto-Shooting. Ich fiel aber beim Vorsingen durch. “Horch was kommt von drinnen raus”. Hätte vielleicht vorher Gesangsstunden nehmen sollen.

1991: Erster Kontakt mit weichen Drogen und Schulterpolstern.

Verhaftung bei der Polizei mit Alkoholtest: “Fassen Sie mal mit dem Finger auf die Nasenspitze”.

Rutschte tief in den Schlamassel. Hier mein Vorstellungsgespräch bei den Anonymen Alkoholikern.

Dann harter Entzug. Halluzinationen. So sieht man die Welt, wenn man versucht, von Bier und Hasch loszukommen.

Nach der Pressekritik zur Premiere meines ersten Kabarettprogramms (“schlecht, unsäglich, obszön…”) Zum ersten Mal wußte ich, wie sich Uwe Barschel fühlte, als er von der Öffentlichkeit nicht mehr geliebt wurde.

Wegen der Unsicherheit des Künstlerberufs habe ich früh eine zweite Existenz aufgebaut – als Testesser von Wienerwald-Hähnchen. Im Moment übe ich diesen Beruf nur eingeschränkt aus. Wegen vieler Auftritte und Vogelgrippe.

Quelle: StephanBauer-Kabarett.de

Programme

Auf der Bühne: ein Tisch, ein Stuhl, ein Mann, das reicht. Bereits nach wenigen Sekunden brodelt´s, danach kocht der Saal – zwei Stunden lang. Die Comedy-Profis in den Medienredaktionen sind längst große STEPHAN BAUER – Fans, dies beweisen seine unzähligen TV-Auftritte in den letzten beiden Jahren, wie z.B. in 7Tage / 7Köpfe, Quatsch-Comedy-Club, Ottis Schlachthof, Harald Schmidt, Mitternachtsspitzen, TV Total u.a. Inzwischen entdeckt ihn langsam auch das etwas trägere Massenpublikum. Es hat sich herumgesprochen, dass Stephan Bauer ein Muss für alle ist, die auf intelligenten Humor mit Ablachgarantie stehen.

STEPHAN BAUERs neues Programm “Die Nächste bitte!” schildert auf unverschämt amüsante Weise die Leiden eines eher melancholischen Genussmenschen an der vom Jugend- und Fitnesswahn besessenen heutigen “Spaß”gesellschaft. Kann einer eigentlich noch in Ruhe ein Glas Wein trinken, ohne dass ein zweiter sofort über dessen “straffen Tanningehalt” salbadert? Und kann einer nach eigenem Geschmack kochen und schlemmen ohne unverzüglich von aufgeregt gackernden eitlen Fernsehköchen gastronomisch belästigt zu werden?

Wo die manischen Selbstverwirklicher hektisch losrennen macht Bauer lieber mal einen Punkt: “Wieso soll man in 3 1/2 Stunden 42 Kilometer laufen, wenn man in derselben Zeit nach Lissabon fliegen kann?”

Eigentlich will STEPHAN BAUER – wie wir alle – nur eins: Privates Glück, doch seine Frau ist ausgezogen, lebt wegen seiner Schwächen beim Vorspiel jetzt mit einem Rechtsanwalt zusammen. Ihm dagegen bleiben Existenzsorgen, Single-Parties und ungespültes Geschirr. Wär aber alles halb so schlimm, gäbe es nicht noch eine Mutter, die regelmäßig selbstgemachte Marmelade vorbeibringt.

Eine neue Frau muss her, das ist klar, doch trotz modischer Hüfthose und regelmäßiger Friseurbesuche hagelt es nur Absagen. Offensichtlich ist in diesem Land kein Platz mehr für die Liebe, weil alle nur noch mit Sex beschäftigt sind. Es heißt zwar, dass es für jeden irgendwo auf der Welt irgendwen gibt, aber langsam setzt sich bei STEPHAN BAUER die Erkenntnis durch, dass sein Gegenüber wohl bei der Geburt gestorben ist.

Quelle: StephanBauer-Kabarett.de

Diskographie

  • Nachts geht mehr (CD)
  • Vorgespielte Höhepunkte (CD)
  • Die Nächste bitte! (CD)

Auftritte

  • Alles muß raus, 3 Sat
  • Dings vom Dach, HR
  • Grünwald Freitagscomedy, BR
  • Kabarett aus Franken, SWR
  • Lachen mit Lars, HR
  • Nightwash, WDR
  • Mitternachtsspitzen, WDR
  • Ottis Schlachthof, BR
  • Quatsch Comedy Club, Pro7
  • 7 Tage – 7 Köpfe, RTL
  • Spaß aus Mainz, SWR
  • Stratmanns, WDR
  • TV Total, Pro7
  • Um Antwort wird gebeten, Comedy Central

Webseite

www.StephanBauer-Kabarett.de

(Foto: StephanBauer-Kabarett.de)

Mathias Tretter

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Biographie

Mathias Tretter wurde 1972 in Würzburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Anglistik und Germanistik in Würzburg, Edinburgh und Heidelberg. In der Pflegebrigade des Arbeiter-Samariter-Bundes (15 Monate Ersatzdienst) entstanden erste kabarettistische Texte. Während des Studiums folgten erste Auftritte bei der Würzburger Comedy-Lounge im Theater Chambinzky.

Zwischendurch gab er an der Dolmetscherschule in Würzburg Abendkurse, war Mitherausgeber des Literaturmagazins FISCH und arbeitete als freier Literaturkritiker (u.a. für die SonntagsZeitung, Zürich und das Literaturmagazin Titel, Karlsruhe). In der Würzburger Kneipe “standard” war er Veranstalter und Moderator von Poetry-Slams und Hörspiel-Abenden.

Nach seinem abgeschlossenen Germanistik Studium widmet sich der junge Würzburger Spitzenspötter nun ganz dem Kabarett.

Preise und Auszeichnungen

  • 2003: Schweiger Kleinkunstpreis
  • 2003: Kabarett-Kaktus, München
  • 2004: Thurn & Taxis Kabarettpreis
  • 2004: Rottweiler Kabarettpreis
  • 2005: Stuttgarter Besen in Silber
  • 2005: Scharfrichterbeil – 2. Platz
  • 2006: Mindener Stichling – Gruppenpreis mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble
  • 2006: Jury-Preis des Großen Wühlmäuse Festivals, Berlin
  • 2007: Nominiert für den Prix Pantheon
  • 2007: Europäischer Kabarettpreis Salzburger Stier – Deutscher Preisträger – Gruppenpreis mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble

Programme

  • 2003 debütierte Mathias Tretter mit dem Kabarettprogramm „Die Brille zur Macht”œ. Als Lorenz Lauer, M.A., der wegen seiner – nicht zuletzt von antiautoritärer Erziehung ausgelösten – Renitenz gegen unser Gesellschaftssystem und die Massenkultur, und konkret wegen eines Anschlags auf AndrË Rieu seinen Dienst als Gefängnisbibliothekar versieht, tobt er sich an allem aus, was Politik und verwandte Themen so hergeben – scharfsinnig und unerbittlich.
  • Parallel zum Soloprogramm blickt Mathias Tretter mit seinen aktuellen politischen Monatsrückblicken „Nachgetrettert!”œ böse-besinnlich feixend zurück auf jeweils vier Wochen Elend und Schwachsinn des alltäglichen Seins in diesem unserem Lande.
  • Das Ensembleprogramm “Mach 3!” entsteht 2004. Zusammen mit Claus von Wagner und Philipp Weber bilden die drei Kabarettisten das “Erste Deutsche Zwangsensemble”.
  • Am 1. Februar 2006 stellte der Kabarettist sein zweites Soloprogramm “Deutschland. Ein Gummibärchen” im Würzburger Bockshorn Theater vor.

Homepage

www.MathiasTretter.de

(Foto: Pressefoto)

Dieter Hildebrandt

Dieter-Hildebrandt

Dieter Hildebrandt ist das Urgestein des Kabarett, wenn man das so ausdrücken darf. Er ist schon lange in dieser Richtung tätig und steht auch noch mit seinen 80 Jahren auf der Bühne.

Biographie

Dieter Hildebrandt wurde als Sohn eines Beamten (Oberlandwirtschaftsrat) geboren. Ab 1943 war er Luftwaffenhelfer, kurz vor Kriegsende wurde er noch zur Wehrmacht eingezogen. 1945 wurde seine Familie aus Schlesien vertrieben und ließ sich in Windischeschenbach in der Oberpfalz nieder. In Weiden holte Hildebrandt 1947 das Abitur nach und begann 1950 ein Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften sowie der Kunstgeschichte an der Universität München. Das Studium brach er 1955 ohne Abschluss ab.

Während seines Studiums arbeitete er zur Finanzierung im Kabarett Die kleine Freiheit als Platzanweiser. Er entdeckte dabei sein Interesse an der Schauspielerei und so schloss er 1953 die Prüfung der Schauspieler-Genossenschaft ab. 1955 gründete er mit Kommilitonen das Kabarett Die Namenlosen, dessen Aufführungen in Schwabing auf seine Skripte zurückgingen. 1956 war er gemeinsam mit Sammy Drechsel an der Gründung der Münchner Lach- und Schießgesellschaft beteiligt. Dort gelang ihm sowohl als Texter als auch als Schauspieler der Durchbruch. 1964 spielte er die Rolle des Doktor Murke in der Verfilmung der satirischen Erzählung Doktor Murkes gesammeltes Schweigen von Heinrich Böll. Das Drehbuch zu diesem Film stammte auch von Dieter Hildebrandt.

Von 1972 bis 1979 moderierte er die ZDF-Sendung „Notizen aus der Provinz”œ. Seit 1980 hat er sich mit der Kabarettsendung „Scheibenwischer”œ, diesmal in der ARD, einen Namen gemacht. Mit dieser Sendung war er 23 Jahre lang erfolgreich. Der letzte „Scheibenwischer”œ mit Dieter Hildebrandt als festem Besetzungsmitglied wurde am 2. Oktober 2003 im Rahmen einer großen Gala gefeiert, an der auch andere bekannte Kabarettisten wie Bruno Jonas teilnahmen.

1985 trat er zusammen mit Werner Schneyder auf Einladung in der Leipziger Pfeffermühle auf. Vorher schrieb er mit ihm mehrere preisgekrönte Kabarettprogramme (u. a.: „Talk täglich”œ), die von 1974 bis 1982 durch ganz Deutschland und Österreich tourten.

Nachdem seine erste Frau Irene Mendler, mit der er zwei Töchter – Ursula und Jutta – hat, nach langem Leiden an Krebs verstarb, heiratete er die Kabarettkollegin und Schauspielerin Renate Küster.

Preise und Auszeichnungen

  • 1977: Deutscher Kleinkunstpreis
  • 1986: Schillerpreis der Stadt Mannheim
  • 1990: Alternativer Georg-Büchner-Preis
  • 1993: Civis-Medienpreis
  • 1997: Erster Preisträger des neuen Münchhausen-Preises
  • 2001: Kabarettpreis der bayerischen SPD
  • 2004: Verleihung des Markgräfler Gutedelpreises
  • 2004: erhält er seinen vierten Adolf-Grimme-Preis – als besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Die Jury stellte seine großen Verdienste für die politische Bildung und Aufklärung im Fernsehen heraus.
  • 2006: Erster Preisträger des Kulturpreises „Die goldene Bake”œ des Kulturvereins Strandfolk (Mönkeberg/Schleswig-Holstein)

Programme

  • 1986: Was bleibt mir übrig
  • 1992: Denkzettel
  • 2001: Vater unser – gleich nach der Werbung. Goldmann
  • 2004: Ausgebucht. Mit dem Bühnenbild im Koffer
  • 2006: Ich musste immer lachen. Dieter Hildebrandt erzählt sein Leben.
  • 2007: Nie wieder achtzig!

Auftritte

  • 1960: Mein Mann, das Wirtschaftswunder
  • 1962: Streichquartett
  • 1964: Doktor Murkes gesammeltes Schweigen
  • 1965: Doktor Murkes gesammelte Nachrufe
  • 1972-1979: Notizen aus der Provinz
  • 1980-2003: Scheibenwischer
  • 1983: Kehraus
  • 1986: Kir Royal
  • 1988: Man spricht deutsh
  • 1992: Wir Enkelkinder
  • 2006: Klassik-Pop-et cetera
  • 1995: Der Anbieter. Zur Plage der Nation.

Homepage

www.DieterHildebrandt.com

(Foto: Pressefoto)

Wilfried Schmickler

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Seit 25 Jahren am Kabarett-Ball. Erst mit Matsche, Wörks und Pullrich, dann mit dem 3Gestirn und jetzt allein. Motto: man muß nicht über jeden Scheiß lachen!

Biographie

Schmickler wuchs als eine Art Grenzgänger in Hitdorf am Rhein auf. Früher gehörte der Ort zu Monheim, heute zu Leverkusen. Hitdorf bildet eine Schnittstelle zwischen Düsseldorf und Köln: in Hitdorf trinkt man noch Kölsch und in Monheim wird bereits Alt bevorzugt. Seit etwa zehn Jahren lebt der Kabarettist in Köln.

In seiner Schulzeit engagierte sich Schmickler in der Schülermitverantwortung (SMV) und für die Schülerzeitung, was ihn für sein späteres soziales Engagement prägte. Nach dem Abitur 1973 – also in einer Zeit hoher Politisierung – absolvierte Schmickler seinen Zivildienst in einer Jugendeinrichtung, in der er Kontakt mit der Post-Hippie-Szene bekam. Die Erfahrungen mit der selbstverwalteten Jugendszene ließen ihn eine Sprechgruppe gründen, aus der eine Theatergruppe hervorging, die wiederum die Gründung des Trios „Matsche, Works und Hallies”œ zur Folge hatte. Später benannte sich dieses Trio in „Matsche, Works und Pullrich”œ um und gastierte in den nachfolgenden Jahren an verschiedenen Orten.

Als der Kabarettist Jürgen Becker 1989 beim „Dreigestirn”œ ausstieg, vermittelte er Schmickler als seinen Ersatzmann.

Preise und Auszeichnungen

  • 2007: Prix Pantheon – Sonderpreis Reif & Bekloppt

Programme

  • Aufhören!
  • Danke!
  • Zum Dritten

Homepage

www.WilfriedSchmickler.de

(Foto: WilfriedSchmickler.de)

Urban Priol

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Urban Priol hat die letzten Jahre alle bedeutenden Kabarett- und Kleinkunstpreise abgeräumt. Und das zurecht. Seine Auftritte – und besonders seine Jahresrückblicke “Tilt!” – sind der wilde Parforceritt eines hochintelligenten begnadeten Spötters. Die im Laufe des Jahres erlittenen Schmerzen durch unfähige Politiker, einer vollkommen verdummten Medienwelt und dem gewalttätigen Irrsinn machtgeiler Weltführer lässt er in einem phantastischen Wort-Feuerwerk auf uns herabregnen.
Spitzfindig formuliert, charmant verpackt, mit viel Ironie und zynisch gewürzt serviert er seine messerscharfen Analysen im Minutentakt. In punktgenauen Parodien reduziert er Politiker (Schröder auf ein abgehacktes lang gedehntes Lachen oder Bush auf ein kurzes scharfes Knurren) auf ein verblüffendes menschliches Minimum, das eigentlich keiner zusätzlichen Worte bedürfte.
Kurz: Urban Priol macht Kabarett aller erster Sahne, bei dem kein Auge trocken bleibt und auch das Gehirn nicht hungern muß.

Quelle: Kabarettlive.de

Biographie

Urban Priol wurde am 14.Mai 1961 in Aschaffenburg geboren. Nachdem er mit 19 Jahren sein Abitur gebaut hat, stand er bereits 1982 auf den Brettern, die meist kein Geld bedeuten.
In verschiedenen Programme steht er zunächst mit dem Bockshorn Ensemble und verschiedenen Kollegen wie z.B. Andreas Giebel auf der Bühne.
Im Jahr 1986 erhält er als Nachwuchskünstler seinen ersten Kabarettpreis “Das Passauer Scharfrichterbeil”, dem zahlreiche andere folgen.
1988 eröffnet er seine erste eigenen Kleinkunstbühne, die “Kochsmühle”, in Obernburg am Main.
Mit seinem ersten Soloprogramm “Köpfe im Kopf” debütiert er im Jahr 1995. Drei Jahre später eröffnet er die zweite Kleinkunstbühne, seinen “Hofgarten” in Aschaffenburg. Den Deutschen Kleinkunstpreis, den wohl renommiertesten Preis für Kabarettisten, gewann Urban Priol im Jahr 2000.

Preise und Auszeichnungen

  • 2005: NRW Kleinkunstpreis
  • 2004: ‘Zeck’ Kabarettpreis
  • 2003: Bayerischer Kabarettpreis
  • 2002: Deutscher Kabarett-Preis
  • 2002: Publikumspreis der Augsburger Kabarett-Tage
  • 2001: Gaul von Niedersachsen
  • 2000: Deutscher Kleinkunstpreis
  • 1999: Scherzheimer Kuh
  • 1997: Salzburger Stier
  • 1994: Goldener Kulturbeutel
  • 1986: Passauer Scharfrichterbeil

Programme

  • 2005: Tilt! Jahresrückblick
  • 2003: Täglich Frisch
  • 2003: “Super-Tilt” – das Jahr im Rückblick
  • 2001: Alles muss raus! – viertes Soloprogramm
  • 1998: Stimmt so – drittes Soloprogramm
  • 1996: Kwittung, bitte – zweites Soloprogramm
  • 1995: “Super-Tilt” – das Jahr im Rückblick
  • 1995: Köpfe im Kopf – erstes Soloprogramm
  • 1994: Mehr untenrum!
  • 1992: “Tilt” – der Monat im Rückblick Solo
  • 1992: Gehn tut alles
  • 1991: Machtasyl
  • 1990: Trendzeichen D
  • 1988: Sodumm und Camorra
  • 1987: Türmen? Zwecklos!

Homepage

www.Priol.de

(Foto: Priol.de)

Richard Rogler

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Der geborene Franke und Wahlkölner Richard Rogler gilt als einer der Großmeister des deutschen Kabaretts. Deshalb wundert es kaum, daß er als erster in Deutschland als Professor für Kabarett an der Berliner Universität für Künste lehrt.
Mit sparsamer, aber köstlicher Mimik und Gestik lässt er in seinen Programm-Soli sein Alter-Ego „Camphausen”œ agieren. Mittels dieser Kunstfigur richtet er seinen scharfen Blick auf das menschliche Dasein im Allgemeinen und den desolaten Zustand in unserem Lande und teilt uns virtuos mit intelligentem bösartigen Witz seine tiefsten Erkenntnisse mit. Für jeden Kabarettfan ein Muss.

Biographie

Richard Rogler wurde am 11.September 1949 in Selb / Hochfranken geboren.
Nach dem Abitur und absolviertem Wehrdienst studierte er Lehramt für Französisch und Sport in Würzburg.
Von 1974 bis 1978 trat er im Kinder- und Jugendtheater „Ömmes & Oimel”, der heutigen „Comedia Colonia” in Köln, auf. Ab 1978 spielte er vier Jahre in einem Kabarett-Duo „Der Wahre Anton”, bis er von 1982 bis 1986 am Schauspielhaus Köln engagiert war.
Seit 1986 ist Richard Rogler als Solist (erstes Progamm „Freihalt aushalten”œ) auf der Kabarettbühne zu sehen und erhielt für seine Programme bereits 3(!)mal den Deutschen Kleinkunstpreis.
Fürs Fernsehen arbeitete er seit 1988 in den eigenen Shows „Mitternachtspitzen”œ (1988-91 WDR), “Nachtschlag” (1992-94 ARD), “Roglers Freiheit” (1997-2001 3sat) und als regelmässiger Gast beim „Scheibenwischer”œ und „Strathmanns”œ (WDR).
Seit Februar 2000 liest er als Honorarprofessor an der Universität der Künste, Berlin (UdK) und wurde somit der erste Professor in Deutschland für das Fach”œ Kabarett”œ.

Preise und Auszeichnungen

  • 2000: Deutscher Kabarett-Preis
  • 1992: Deutscher Kleinkunstpreis, Sparte Kabarett
  • 1989: Grimme-Preis
  • 1987: Deutscher Kleinkunstpreis für “Freiheit aushalten!”
  • 1987: TeleStar
  • 1987: tz-Rosenstrauß
  • 1987: AZ-Stern
  • 1982: Deutscher Kleinkunstpreis für “Der wahre Anton”

Programme

  • 2005: Ewiges Leben
  • 2002: Anfang offen
  • 1998: Freiheit West
  • 1995: Wahnsinn
  • 1992: Finish
  • 1986: Freiheit aushalten

Homepage

www.Richard-Rogler.de

(Foto: Richard-Rogler.de)

Mathias Richling

Der Stuttgarter Kabarettist Mathias Richling steht seit 1974 als Solist auf der Kabarettbühne und glänzt durch sein amüsantes und konsequent politisches Programm, das er stets mit viel Witz und Biss würzt. Dabei drückt der quirlige Schwabe mächtig aufs Tempo und sagt seine Meinung ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen – kurz und schmerzhaft: garantiert ungerecht gegenüber jedermann, der es sich verdient hat.
Sein scharfer analytischer Blick hält ihn immer auf der Höhe der Zeit, des gerade umgehenden Zeitgeistes und besonders der aktuellen Ungeister. In immer neuen Figuren legt er die Wurzeln der Politikverdrossenheit und
die Selbstverdrossenheit der heutigen Spaß- und Eventgesellschaft offen, ohne sich dabei um Tabus zu scheren. Die Parodien bekannter Politiker und Persönlichkeiten – zum Beispiel seine legendäre Persiflagen auf Stoiber, Marcel Reich-Ranicki oder die Gesundheitsministerin Schmid, offenbaren schonungslos die Schwächen der dargestellten Personen und gehören zum Besten auf Deutschlands Kabarettbühnen.
Richlings scharfzüngiges politisches Kabarett bietet brilliante Unterhaltung, ohne dem Zuhörer Lösun- gen aufzudrängen. Erst wenn wir ausgelacht haben, bemerken wir das Echo im Hirn und daß er uns eine ganze Menge interessanter Fragen hinterlassen hat.

Quelle: Kabarettlive.de

Biographie

Richling wuchs in Endersbach auf. Schon als Student trat er als Kabarettist auf die Bühne.

In seinen mitunter mit hoher Geschwindigkeit vorgetragenen Programmen schlüpft er häufig in die Rollen bekannter Persönlichkeiten, meist in die von Politikern. Dabei stellt er durch skurrile Übertreibung die innere Leere und Widersprüchlichkeit der karikierten Person dar.

Richling, studierter Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaftler, tritt regelmäßig im Fernsehen auf, so im SWR in seiner Sendung Zwerch trifft Fell oder in der ARD im Scheibenwischer, den er zusammen mit Bruno Jonas moderiert.

Programme

  • 1974: Köpfe u. v. a.
  • 1976: Riesenblödsinn?
  • 1977: Ich bin”™s gar nicht
  • 1979: Zuerst mal die Zugaben
  • 1980: Zu uns gesagt mit Günter Verdin
  • 1981: Ich habe nie gesagt
  • 1982: Ich wiederhol”™s gerade mal
  • 1983: Daß Fernseh bled macht?
  • 1985: Reden Sie! Jetzt red”™ich!
  • 1987: Wieviel Demokratie ist es bitte?
  • 1989: Was ich noch vergessen wollte…
  • 1990: Jetzt schlägt”™s Richling
  • 1996: Ich muß noch was beRICHLINGen
  • 1999: RICHLING- Das @ntWort
  • 2004: Richling WAAS?!
  • 2006: E=m·Richling²

Preise und Auszeichnungen

  • 1978: Deutscher Kleinkunstpreis Förderpreis der Stadt Mainz
  • 1987: Deutscher Kleinkunstpreis in der Kategorie Kabarett
  • 1988: Österreichischer Kleinkunstpreis Hauptpreis

Werke

  • DVD „Zwerch trifft Fell”œ Vol 1
  • DVD „Zwerch trifft Fell”œ Vol 2
  • DVD „Zwerch trifft Fell”œ Vol 3

Homepage

www.Mathias-Richling.de

(Foto: Mathias-Richling.de)

Jürgen Becker

”œBecker ist Becker.” | wdr.de

Biographie

Nach dem Realschulabschluss machte Becker eine Lehre als Grafiker bei 4711, anschließend Zweiter Bildungsweg und abgeschlossenes Fachhochschulstudium der Sozialarbeit. Danach machte er sich mit einem Druckereibetrieb selbständig.

Er gehörte 1983 zu den Gründern der Kölner Stunksitzung, deren „Präsident”œ er während elf Jahren von 1984 bis 1995 war. 1985 besuchte er das Programm von Hanns Dieter Hüsch Und sie bewegt mich doch gleich mehrmals und beschloss daraufhin, etwas in dieser Art ebenfalls zu machen. Darüber sprach er nach der Vorstellung auch mit Hüsch. Von 1988 bis 1991 war Jürgen Becker Mitglied des Kölner Kabaretttrios 3 Gestirn Köln 1. Seit dem Jahre 1991 ist er als Solokabarettist zwischen Flensburg und Passau unterwegs. Unter seinen Solo-Programm ist vor allem das Biotop für Bekloppte erwähnenswert, das die 2000jährige Kölner Stadtgeschichte auf ganz eigene Art nacherzählt.

Seit 1992 moderiert er, mit Wilfried Schmickler als Partner, die Kabarett-Sendung Mitternachtsspitzen, die mehrmals jährlich live im Dritten Programm des WDR Fernsehen gesendet wird.

Von 1994 bis 1997 trat er gemeinsam mit Rüdiger Hoffmann mit dem Programm „Es ist furchtbar, aber es geht. Ein nordrhein-westfälischer Heimatabend”œ bundesweit auf.

Programme

  • Vor 1994: Biotop für Bekloppte (laut Homepage knapp 300 Auftritte mit über 150.000 Besuchern) (Vor 1994)
  • 1994-1997: Es ist furchtbar, aber es geht (Ein nordrhein-westfälischer Heimatabend gemeinsam mit Rüdiger Hoffmann)
  • Seit 1998: Da wissen Sie mehr als ich! (Soloprogramm zum Mysterium des Rheinischen Kapitalismus)
  • Seit April 2003: Frühstückspause! (mit Didi Jünemann live on tour in NRW)
  • Seit April 2006: Ja, was glauben Sie denn? (Soloprogramm – eine kabarettistische Götterspeise)

Homepage

www.Juergen-Becker-Kabarettist.de

(Foto: Juergen-Becker-Kabarettist.de)

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